App-Review: Kintsukuroi

Hartmut Schumacher 30. August 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Kintsukuroi Androidmag.de 4 4 Sterne

Meditation statt Action: In dem Spiel Kintsukuroi reparierst du zerbrochene Porzellangegenstände. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

 

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Kintsukuroi ist ein Puzzle-Spiel, das die gleichnamige japanische Reparaturmethode als Vorbild hat, die hierzulande eher unter dem Namen „Kintsugi“ bekannt ist. Das Game ist übrigens Teil von Googles Initiative Android Experiments.

Bei dieser Methode werden zerbrochene Keramik- oder Porzellangegenstände repariert, indem man die Scherben mit einem Kitt verbindet, der Pulvergold enthält. Die Philosophie, die dahintersteckt, betrachtet die Reparatur als wichtigen Teil der Geschichte eines Gegenstands statt einer Tatsache, die es zu verbergen gilt.

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In dem Spiel hast du die Aufgabe, diverse Porzellangegenstände wie Vasen und Figuren wieder zusammenzusetzen. Zu diesem Zweck darfst du sowohl die Gegenstände als auch die Scherben dreidimensional drehen. Wenn du dann herausgefunden hast, wohin eine Scherbe gehört, dann ziehst du sie an diese Stelle. Das ist nicht ganz so leicht, wie es auf den ersten Blick aussieht. Und oft ist leider statt räumlichen Denkens auch einfach stumpfes Ausprobieren nötig.

20 zerbrochene Gegenstände hält die App bereit. Du kannst dich jedem der Gegenstände erst dann widmen, wenn du den vorherigen Gegenstand erfolgreich repariert hast. Das Spiel bietet zwei Modi: Im „Normal“-Modus hast du beliebig viel Zeit zur Verfügung. Im „Timed“-Modus dagegen läuft eine Stoppuhr. Du kannst versuchen, erst die vorgegebene Zeit und anschließend dein eigenes Ergebnis zu schlagen.

Kintsukuroi - 02

Fazit

Kintsukuroi ist natĂĽrlich nicht das aufsehenerregendste Spiel aller Zeiten. Wenn dir jedoch Puzzle-Spiele generell gefallen, dann wirst du auch mit Kintsukuroi SpaĂź haben. Nicht zuletzt dank der gelungenen Grafik und der beruhigenden Musik.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.