App-Review: Mekorama

11. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Mekorama Androidmag.de 5 5 Sterne

Ein Spiel mit einer User-Wertung von 4,8? Wahrscheinlich sind es zehn Bewertungen und neun davon vom Hersteller selbst. Mitnichten: Rund 15.000 Bewertungen, das kann der Hersteller nicht stemmen. Also ist dieses 3D-Puzzle einfach nur top (kostenlos, keine In-App-Käufe).

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Eines vorweg: Die Bewertung geht völlig in Ordnung. Was der Hersteller hier an grafischen Feinheiten auf das Display zaubert, ist aller Ehren wert. Noch dazu handelt es sich um 3D-Grafik. Um Bauklötze bzw. Plattformen genaugenommen, um solche mit Treppen, Podesten und Durchgängen.

Klingt einfach, ist es aber nicht

Unsere Aufgabe klingt einfach: Wir müssen auf jedem Objekt einen kleinen Roboter von A nach B führen. Wobei B meist weit von A entfernt liegt. Es kann aber auch einfach nur einen Stock höher liegen. Dennoch ist es nicht einfach, den Weg dorthin zu finden, den schnurstracks geht hier gar nicht. Vielmehr wandelt man auf den Treppen und Plateaus, durch Gänge usf. und kommt dabei von einem Ende des Gebildes zum anderen, vom unten nach oben oder umgekehrt. Und man muss Lifte und Hebebühnen aktivieren, um überhaupt voranzukommen. Und das ganze Gebilde ständig drehen, denn man geht auch mal um einen solchen Turm herum. Da wird einem vor lauter Drehen schon mal schwindelig.

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Verschlungene Wege

Dann führt der Weg noch in einen Durchgang. Und man kommt automatisch am anderen Ende des Ganges heraus, aber das kann einen Stock höher oder tiefer sein und 90 Grad nach links oder rechts gedreht – oder gar 180 Grad.

Später sind es dann auch schon mal zwei Roboter, wobei sich nur einer steuern lässt und der andere einfach vor den anderen hergeschoben werden muss.

Überhaupt werden die insgesamt 50 Gebilde immer komplexer und die Aufgaben kniffeliger. Aber es gibt Hints, die muss man sich allerdings zunächst erspielen.

Bemerkenswert ist noch das Bezahlsystem: Der Autor ist der Meinung, der Spieler solle selbst bestimmen, wie viel ihm das Spiel wert sei. Insofern hat man die Wahl zwischen 1, 2, 4, 8, 16 und 32 Euro. Oder aber man ist mit dem Spiel nicht zufrieden und zahlt gar nichts, was wir allerdings nicht nachvollziehen können.

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Fazit

Die Bedienung ist intuitiv, die Spieleidee ist nicht ganz neu, wurde aber toll umgesetzt. Die 3D-Grafik einfach nur top. Dieses Spiel muss man einfach ausprobieren.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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