Green Ninja: Year of the Frog

Hartmut Schumacher 25. Juni 2015 0 Kommentar(e)
Green Ninja: Year of the Frog Androidmag.de 4 4 Sterne

Im Spiel „Green Ninja: Year of the Frog“ schlüpfst du in die Rolle eines Frosches, der Ninja-Kampftechniken beherrscht – und sie dazu benützt, an seinen Kidnappern Rache zu üben. (kostenlos, mit In-App-Kauf zum Entfernen von Werbung)

Green Ninja - Titelbild

„Green Ninja: Year of the Frog“ sieht auf den ersten Blick zwar aus wie ein Plattformspiel, in Wirklichkeit aber handelt es sich um ein Knobelspiel. Du steuerst einen Frosch, der sich aus der Gefangenschaft von Ninja-Schnecken befreien konnte und sich nun an ihnen rächen möchte. Das erledigt er, indem er durch diverse labyrinthartige Level läuft und springt – und den Schnecken Kung-Fu-Tritte versetzt.

Trotz alledem ist dies kein Action-Spiel. Denn die Handlung läuft immer nur Schritt für Schritt ab, die Gegner verändern ihre Positionen (wenn überhaupt) also nur dann, wenn auch der Frosch sich bewegt.

Green Ninja - 01

Simple, aber knifflige Steuerung

Die Schwierigkeit dabei: Du kannst den Frosch zwar nach links, rechts, oben und unten steuern – einfach, indem du den Finger in die gewünschte Richtung ziehst. Hat der Frosch sich aber erst einmal in Bewegung gesetzt, dann hast du keine Möglichkeit mehr, ihn zu stoppen oder die Richtung wechseln zu lassen. Stattdessen hält er erst dann an, wenn er auf ein Hindernis stößt. Daher besteht deine Hauptaufgaben in dem Spiel darin, eine Strecke zu finden, mit der der Frosch alle Gegner eines Levels nach und nach erreicht.

In den fortgeschritteneren Leveln kommen noch gefährliche Gegenstände hinzu, die er nicht berühren darf, sowie Hilfsmittel wie Sprungfedern, von denen er abprallt, und Schalter, mit denen er Hindernisse verschwinden und erscheinen lassen kann. Das sorgt dafür, dass das Spielprinzip so schnell nicht langweilig wird.

Die App zeigt vergleichsweise oft Werbung an. Ausschalten kannst du sie für 3,25 Euro.

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Fazit

„Green Ninja: Year of the Frog“ ist ein gelungenes Spiel, das sich an Anwender richtet, die lieber grübeln als ballern. Die leichte Erlernbarkeit und die nostalgische Pixel-Grafik tragen das Ihre zum guten Eindruck bei, den das Spiel hinterlässt.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.