TwinSpin

16. Januar 2013 0 Kommentar(e)
TwinSpin Androidmag.de 4 4 Sterne

Und wieder einmal ein neues Spielkonzept. Du sollst Ballons zum Platzen bringen. Klingt wenig spannend, doch du bist gehandicapt (0,89 Euro).

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Du kannst dich auf dem Weg zu den Gaskugeln nicht alleine fortbewegen, so wie du möchtest, vielmehr hast du einen siamesischen Zwilling, der immer mit dir mitläuft. Mit jedem Fingertipp auf das Display läuft einer der beiden Protagonisten um den anderen herum. Schließlich sind sie ja miteinander verbunden. Tippst du ein weiteres Mal, bleibt der laufende Zwilling stehen und der andere setzt sich in Bewegung.

Mit dem Zwilling auf Ballonjagd

Auf diese Art und Weise kannst du dich bzw. könnt ihr euch – wenn auch recht holprig – fortbewegen. Das Navigieren will jedenfalls erst einmal gelernt sein. Denn tippst du nicht rechtzeitig, kann es auch schon mal in die falsche Richtung gehen. Das wäre fatal oder zumindest schade, denn du hast ja nicht ewig Zeit, um den Ballons (übrigens durch bloßes Berühren) auszupusten. Und dann sind da auch noch Dinge im Weg, die du zwar berühren darfst, die dein Vorwärtskommen aber mächtig behindern. Andere Gegenstände darfst du nicht einmal berühren. Das alles wäre ja nicht so problematisch, wenn du nur ganz normal gehen könntest. So aber…

72 handgefertigte Ebenen warten darauf, von dir gelöst zu werden. Das reicht für jede Menge Spielspaß. Der stellt sich übrigens gleich zu Beginn ein, wenn du wie ein Irrer am Bildschirm herumwuselst, weil du mit der Steuerung einfach nicht so schnell klarkommst. Aber du bist ja ehrgeizig und dein Ziel ist gehen zu lernen, auch wenn da so ein lästiges Anhängsel immer mitlaufen will. Die Herausforderungen werden aber auch dann nicht einfacher, wenn du die eigenwillige Fortbewegungstechnik einmal kapierst hast – dafür haben die Entwickler schon gesorgt.

Mit jedem Fingertipp läuft einer der beiden Protagonisten um den anderen herum. Tippst du ein weiteres Mal, bleibt der laufende Zwilling stehen und der andere setzt sich in Bewegung.

Mit jedem Fingertipp läuft einer der beiden Protagonisten um den anderen herum. Tippst du ein weiteres Mal, bleibt der laufende Zwilling stehen und der andere setzt sich in Bewegung.

Fazit

Nette Grafiken und eine Steuerung, die so simpel erscheint, dass deine fünfjährige Tochter nur mitleidig lächeln kann. Schließlich gibt nur eine Action: Auf den Bildschirm tippen. Ausschlaggebend ist aber der Zeitpunkt und damit beginnt das Spiel auch für Erwachsene interessant zu werden. Wäre das Spiel kostenlos, hätte es das Zeug in die Download-Bestenliste vorzustoßen. So aber wird es zwar mit Sicherheit beachtet werden, aber ob der vielen kostenlosen Arcade-Puzzler muss man nicht unbedingt Geld dafür ausgeben.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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