App-Review: Metro 2033: Wars

Tam Hanna 6. Februar 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Metro 2033: Wars Androidmag.de 5 5 Sterne

In dieser Kombination aus Rollen- und Actionspiel musst du nach einem atomaren Krieg in der U-Bahn von Moskau versuchen zu überleben. (6,64 Euro, mit erweiternden In-App-Käufen)

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Nach dem Erobern einer U-Bahn-Station – der Entwickler nutzt hierbei die Originalkarte der Untergrundbahn von Moskau – musst du sie mit diversen Gebäuden ausstatten. Anders als in Clash of Clans lassen sich die Bauprozesse hier nicht durch die Investition von Echtgeld beschleunigen: das macht auch keinen Sinn, weil sie in Spielrunden bemessen werden.

Nach dem Errichten von Gebäuden kannst du Soldaten anwerben, die du in Einheiten einteilst. Mit diesen kannst du dann die umliegenden Stationen besuchen – zumindest dann, wenn du mit den Besitzern der jeweiligen Orte freundliche Beziehungen pflegst.

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In den Krieg!

Im Laufe des Spiels triffst du aber – eher früher als später – auf Gegner, die die bekämpfen musst, um sie außer Gefecht zu setzen. Diese Kämpfe erfolgen rundenbasiert. Du kannst deine Soldaten entweder bewegen oder zum Angriff auf die Feinde animieren. Dabei ist Denken angesagt, da die verschiedenen Einheiten individuelle Stärken und Schwächen aufweisen. Wer eine gegnerische Verteidigungsanlage mit einem Ingenieur angreift, ist klar im Vorteil.

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Willkommen in Russland

„Metro 2033“ ist sehr liebevoll gestaltet: die dreidimensional dargestellten Gefechte beeindrucken mit tollen Animationen und Lichteffekten. Wer einer slawischen Sprache mächtig ist, muss ob der Soundausgabe schmunzeln – die Soldaten fluchen in bestem Gangsterrussisch. Ein eigenes  Tutorial erklärt dir die Bedienung des Spiels, immerhin haben wir hier ein Game, das sich nicht selbst erklärt. Zudem ist etwas Geduld erforderlich – wer die Erklärungs- und Dialogtexte nicht sorgfältig liest, verpasst die packende Hintergrundgeschichte.

Fazit

Wer komplexe Spiele nicht mag, wird mit Metro 2033 nur wenig Freude haben. Das durchdachte Taktiksystem verlangt dir einiges an Einarbeitung ab – der Lohn der Mühen ist ein packendes Spiel, das den Kaufpreis von rund sechs Euro aber wert ist.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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