App-Review: Evel Knievel

Hartmut Schumacher 3. Dezember 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Evel Knievel Androidmag.de 4 4 Sterne

„Jeder kann mit einem Motorrad springen. Die Schwierigkeiten beginnen dann, wenn man versucht zu landen.“ – Ob diese weisen Worte der Motorradlegende Evel Knievel der Wahrheit entsprechen, kannst du selbst in dem nach ihm benannten Spiel ausprobieren. (1,99 Euro, keine In-App-Käufe)

Evel Knievel - Titelbild

 

In dem Spiel „Evel Knievel“ übernimmst du die Rolle des gleichnamigen Motorrad-Stuntmans, der in den sechziger und siebziger Jahren dadurch berühmt wurde, dass er mit seinem Motorrad spektakuläre Sprünge absolvierte – beispielsweise über 13 Lastwagen, über den Brunnen des „Caesars Palace“-Hotels in Las Vegas und über den Snake River Canyon.

Die Steuerung ist simpel: Wenn du die rechte Bildschirmhälfte antippst, beschleunigt das Motorrad. Und durch Antippen der linken Bildschirmhälfte bremst du das Fahrzeug. Fast genauso wichtig: Befindest du dich dann während eines Sprungs in der Luft, kannst du durch Antippen der Bildschirmhälften das Motorrad nach vorn oder nach hinten neigen, um dafür zu sorgen, dass du auf den Rädern landest.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Das alles ist nicht extrem originell, aber sauber programmiert – und bereitet viel Vergnügen. Vor allem dann, wenn du dich zumindest ein wenig für Evel Knievel interessierst. Denn die 27 Szenarien des Spiels orientieren sich an den echten Sprüngen des Stuntmans.

Durch gelungene Sprünge verdienst du virtuelles Geld. Mit dem du dir dann leistungsfähigere Motorräder zulegen kannst. Und das ist auch nötig, um die anspruchsvolleren Sprünge zu meistern.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Das Spiel ist nicht kostenlos zu haben. Das bringt den großen Vorteil mit sich, dass du erstens während des Spielens nicht mit Werbung belästigt wirst. Und zweitens die Spiellogik nicht darauf angelegt ist, dich zu frustrieren, um dich dazu zu bringen, In-App-Käufe zu tätigen.

Fazit

Wenn dir Motorradspiele prinzipiell gefallen und du es schätzt, nicht durch In-App-Käufe genervt zu werden, dann wirst du längere Zeit mit „Evel Knievel“ viel Spaß haben.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.