App-Review: Flippy Wheels

Hartmut Schumacher 1. September 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Flippy Wheels Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

Fahrradfahren macht dir erst dann richtig Spaß, wenn es gefährlich ist? Dann ist „Flippy Wheels“ das richtige Spiel für dich. (kostenlos, mit In-App-Kauf zum Entfernen von Werbung)

Flippy Wheels - Titelbild

„Flippy Wheels“ ähnelt dem anscheinend recht beliebten Online-Spiel „Happy Wheels“. Du steuerst in dem Spiel eine Figur, die auf einem Fahrrad fährt (wahlweise auch in einem Rollstuhl oder auf einem Tretroller). Dein Ziel besteht darin, unbeschadet das Ende des jeweiligen Levels zu erreichen. Auf den Weg dorthin musst du nicht nur diverse Hindernisse überwinden, sondern auch hilfreiche Bestandteile der Landschaft verwenden, beispielsweise Abhänge, die dich beim Erreichen der nötigen Geschwindigkeit unterstützen, oder Ventilatoren, die dich nach oben befördern. Neben den passiven Hindernissen gibt es aktive Gefährdungen wie automatische Schusswaffen und Minen.

Flippy Wheels - 02

Stärke und Schwäche: die benutzerdefinierten Level

Viele der Level stammen von den Benutzern des Spiels. Auch du selbst kannst mit dem integrierten Editor eigene Level entwerfen – und der Spielergemeinschaft zur VerfĂĽgung stellen. Allerdings ist dieser Editor nicht besonders komfortabel.

Doch warum löst „Flippy Wheels“ trotz des vielsprechenden und gut umgesetzten Spielprinzips keine noch größere Begeisterung aus? – Weil die Anzahl der Level zwar hoch ist, der Anteil der tatsächlich gelungenen Level sich jedoch als relativ niedrig erweist.

Empfindlichere Gemüter dürften sich zudem an der Tatsache stören, dass die Spielfigur während des Absolvierens der Level nicht nur abstrakt verletzt wird, sondern die Verstümmelungen und Blutungen recht deutlich dargestellt werden.

Das Spiel zeigt vergleichsweise oft Werbung an. Entkommen kannst du dem, indem du 1,08 Euro zahlst.

Flippy Wheels - 01

Fazit

Das Spielprinzip von Flippy Wheels ist zweifellos toll. Die Qualität der meisten Level jedoch verbesserungswürdig.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.