Play Tennis

21. Dezember 2012 0 Kommentar(e)
Play Tennis Androidmag.de 3 3 Sterne

Du willst Roger Federer im Tennis besiegen? Dann musst du dich warm anziehen. Oder du versuchst es mit einer virtuellen Variante von Tennis (kostenlos).

Da stehen die Chancen auf einmal gar nicht mehr so schlecht. Du kannst mit etwas Übung jedenfalls mehr Gegner schlagen, als dies möglicherweise Federer kann.

Übung macht den Tennismeister

Wer auch die realistische Variante des Ballsports ausĂŒbt, wird die App nicht wochenlang am Smartphone haben und nach wenigen Stunden bereits wieder das Smartphone gegen einen echten Tennisplatz mit einem echten GegenĂŒber tauschen. Zu eintönig wird das Spiel auf Dauer, denn im Gegensatz zu Virtual Table Tennis 3D vom selben Entwickler weist dieses Spiel wenig Spielintelligenz auf. Du kannst den Ball lediglich zurĂŒckspielen, kein Smash, kein Slice – du musst nur darauf achten, dass du den Ball triffst. Den SchlĂ€ger fĂŒhrst du zum Ball, indem du auf jene Stelle des Displays tippst, wo du den Ball erwartest. Mehr „BallgefĂŒhl“ entwickelst du jedoch, wenn du den SchlĂ€ger „ziehst“, dann kannst du dem Ball nĂ€mlich einen Drive mitgeben, indem du nach dem Ballkontakt den SchlĂ€ger nach vorne Richtung Gegner ziehst. Auf diese Weise kannst du auch die Flugrichtung bestimmen. Wenn du ein akustisches und haptisches Feedback beim Treffen des Balls haben willst, dann schaltest du den Vibrationssensor deines Smartphones zu.

Das Treffen der BĂ€lle mit dem Finger ist gar nicht so einfach.

Das Treffen der BĂ€lle mit dem Finger ist gar nicht so einfach.

Am ehesten ist der virtuelle Gegner – der im ersten Level aus den Philippinnen kommt – jedoch immer noch an den Flanken zu besiegen, will heißen, am linken oder rechten Feldrand. Da schlĂ€gt er schon mal unerwartet neben den Ball. Allerdings ist man selbst auch nicht gefeit vor Fehlern und etwas Übung kann nicht schaden.

Fazit

Das Gameplay ist gelungen und die 3D-Grafik lĂ€uft recht flĂŒssig. Das Spiel konzentriert sich auf des Wesentliche, keine ĂŒberladene Grafik, keine komplizierte Bedienung. Auch die Tablet-Optimierung ist gelungen. Dennoch wĂ€ren es wĂŒnschenswert in Zukunft virtuelle Tennisgranden und Schlagvarianten im Repertoire zu haben. DiesbezĂŒglich ist der Tischtennisvariante von Clapfoot der Vorzug zu geben. Von der Tischtennis-App gibt es im Gegensatz zur Tennis-App auch eine werbefreie, dafĂŒr kostenpflichtige Pro-Version. In Summe ein netter Zeitvertreib fĂŒr Zwischendurch, der durchaus ausbaufĂ€hig ist.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafĂŒr sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natĂŒrlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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