Beat the Beast lite

Tam Hanna 27. Januar 2013 0 Kommentar(e)
Beat the Beast lite Androidmag.de 4 4 Sterne

An sich sind Tower Defense-Spiele nichts wirklich Neues Рdas Konzept ist seit Jahren unverändert und erfreut sich gleichbleibender Popularität. Beat the Beast ist neuartig, da es die Spielhandlung in den dreidimensionalen Raum versetzt Рmacht das Spaß? (0,77 Euro)

BEatTheBEast-titel
Das Herz jedes eingefleischten Tower Defense-Spielers schl√§gt in dem Moment h√∂her, wo er die liebevoll animierten Creeps an seinem Turm vorbeiziehen sieht. Die fast perfekt gelungene Hintergrundmusik samt der goldigen Soundeffekte sorgt daf√ľr, dass auch die Ohren verw√∂hnt werden. Trotz der dritten Dimension bleibt das Spiel leicht zu steuern. Das liegt daran, dass du dich nur entlang des Wegs der Monster bewegen kannst. Zur genaueren Betrachtung der Kampfhandlungen dienen dir die vom Browser bekannten Zoomgesten – sie erlauben dir, das Sterben der Monster live mitzuerleben.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Beat the Beast bringt eine Vielzahl von T√ľrmen mit, die je nach Monster verschieden effizient sind und au√üerdem durch Upgrades zus√§tzliche Verbesserungen erfahren. Leider fehlt eine Gegnerliste, die die St√§rken und Schw√§chen der Monster aufgliedert – es ist nicht m√∂glich, taktisch zu bauen.

Traurig ist, dass einige der T√ľrme nicht zu Ende gedacht wirken. In der Realit√§t sind Katapulte geradezu ideal geeignet, um h√∂her und niedriger gelegene Ziele anzugreifen – warum das in diesem Titel nicht geschieht, wei√ü niemand.

Einfach nur unverst√§ndlich ist zudem, wieso das Magic House nicht funktioniert. Es sollte vom Konzept her die Rolle einer Upgrade-Boutique √ľbernehmen, hat in der Praxis aber keinerlei Auswirkungen auf die Spielhandlung.

Vor allem die dreidimensionale Grafik hebt das Spiel von der Konkurrenz ab.

Vor allem die dreidimensionale Grafik hebt das Spiel von der Konkurrenz ab.

Fazit

Gerade weil der Autor in den letzten Jahren mit Sicherheit hunderte Tower Defense-Spiele getestet hat, kann er bescheinigen, dass Beat the Beast aus der Masse heraussticht. Vor allem die dreidimensionale Grafik hebt das Spiel von der Konkurrenz ab – es ist schade, dass der Entwickler die M√∂glichkeiten der in diesem Genre neuartigen Technologie nicht voll ausn√ľtzt.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit f√ľr Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verf√ľgung.