Defend Your Life

Hartmut Schumacher 21. Februar 2015 0 Kommentar(e)
Defend Your Life Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

„Tower Defense“-Spiele begeistern dich? Die immer gleichen Szenarien, in denen Soldaten auf altertümlichen, neuzeitlichen oder futuristischen Schlachtfeldern agieren, langweilen dich aber?Dann lohnt sich ein Blick auf das Spiel „Defend Your Life“. (kostenlos, mit mäßigen In-App-Käufen)

Defend Your Life - Titelbild

„Defend Your Life“ gehört ins Genre der „Tower Defense“-Spiele. In aller Kürze geht es also darum, Geschütztürme strategisch so geschickt zu platzieren, dass sie das Vorbeimarschieren der gegnerischen Truppen verhindern.

Derartige Spiele gibt es inzwischen beinahe wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. „Defend Your Life“ versucht sich von der Konkurrenz abzuheben, indem es den Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen verlegt. Und zwar in den menschlichen Körper hinein. Statt Infanteriesoldaten und Panzern versuchen also Krankheitserreger und Schadstoffe an deinen Geschütztürmen vorbeizugelangen. Zu deinen Gegnern gehören beispielsweise Angina-, Grippe-, Nikotin-, Alkohol-, Nierenstein- und Bandwurm-Einheiten – die sich voneinander unter anderem durch ihre Geschwindigkeit und ihre Widerstandsfähigkeit unterscheiden.

Defend Your Life - 01

Das ist originell und amüsant – leider aber nicht ganz so beeindruckend, wie man annehmen könnte: Die gegnerischen Figuren sind so klein, dass ihr Aussehen nach einigen Minuten des Spielens kaum noch auffällt. Daher ist das Spielerlebnis gar nicht so sehr viel anders als bei konventionelleren Tower-Defense-Vertretern.

Du darfst nicht nur deine Geschütze platzieren und aufrüsten, sondern kannst auch direkt in das Kampfgeschehen eingreifen – unter anderem mit Elektroschocks und Bomben. Du siehst also, dass das Spiel nicht wirklich konsequent ist bei der Umsetzung seiner medizinischen Thematik.

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Fazit

„Defend Your Life“ ist ein gelungenes und sehr angenehm bedienbares Tower-Defense-Spiel, das dem Genre zwar nichts wirklich Neues hinzuzufügen weiß, das durch den ungewöhnlichen Schauplatz der Geschehnisse jedoch zusätzliches Interesse entstehen lässt.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.