App-Review: Panini Sticker Album

Peter Mußler 1. Mai 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Panini Sticker Album Androidmag.de 4 4 Sterne

Panini-Bildchen sammeln, das kennen wahrscheinlich noch viele aus ihrer Jugend. Heute ist die Stickerwelle 2.0 angebrandet und die Kinder von damals geben heute gerne Geld dafür aus, um in ein Album Abziehbilder von Fußballern zu kleben. Der Sammelkult hat Retro-Charakter und ist damit moderner denn je (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Sammeln und tauschen, virtuell und real

Ob man heute noch wie in den 90er Jahren Hanuta- oder Duplo­Packungen kaufen und tunlichst aufessen sollte, damit Mama (oder die Freundin) neue kauft und mit ihnen wieder ein Schwung Sticker ins Haus kommt, wissen wir nicht. Was wir wissen: Das Sammeln geht nun nicht mehr so tumb wie früher vonstatten, im Grunde braucht es nicht einmal mehr ein Album – zumindest bis zur finalen Klebe-Session, wenn die Sammlung komplett ist und die Vollendung ansteht. Denn diese App organisiert den Fundus an Sammelbildern, und das geht so: Frisch erworbene Sticker werden mithilfe der Kamera gescannt und so von der App erfasst. Doubletten werden angezeigt, genauso wie die fehlenden und eben die richtig gesammelten Fotos.

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Alle „überschüssigen“ Bilder kann man auf einem virtuellen Transfermarkt als verfügbar eintragen und dort natürlich auch eigene Wünsche hinterlegen. Gibt es eine Übereinstimmung, wird man benachrichtigt. Der Parallel-Handel mit Top-Spielern ist hiermit eröffnet!

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Fazit

Neben der Verwaltung der echten Sticker, erlaubt die App auch das Führen eines rein virtuellen Albums. Jeden halben Tag bekommt man nämlich ein paar neue Tütchen, die man aufreißen und deren Inhalt mit fünf Spielern man direkt auf Facebook teilen oder ins Album an seinen Stammplatz bugsieren kann.

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.