AIDA64

Hartmut Schumacher 28. März 2015 0 Kommentar(e)
AIDA64 Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Mit AIDA64 findet ein beliebtes PC-Programm seinen Weg in die Welt der Android-Smartphones. Die Software zeigt uns Informationen über die technischen Details der untersuchten Geräte. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App AIDA64 verrät dir alles, was es über das Innenleben deines Smartphones oder Tablets zu wissen gibt. Nützlich ist dies vor allem dann, wenn du ein Gerät nach dem Kauf auf Herz und Nieren testen möchtest. Oder wenn du technische Details über die verwendeten Bestandteile in Erfahrung bringen willst, die in der Anleitung des Geräts nicht erwähnt werden.

Du erhältst Informationen unter anderem über den Prozessor (Anzahl der Kerne, Geschwindigkeit), den Speicherplatz, die Auflösung und Pixeldichte des Bildschirms, den Zustand des Akkus, die Temperatur im Gehäuseinneren, die Foto- und die Videoauflösungen der Kameras, die eingebauten Sensoren und ihre gegenwärtigen Messwerte, die verwendeten Mobilfunk- und WLAN-Netze, die Betriebssystemversion sowie die installierten Apps.

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NĂĽchterne Tabellen statt optischer Spielereien

All diese Informationen zeigt die App in Form von nüchternen Tabellen an. Auf optische Spielereien verzichtet die Software. Das ist in den meisten Fällen ja auch sinnvoll. Zumindest aber bei den Sensoren wäre es praktisch, wenn die App die jeweiligen Messwerte grafisch aufbereiten würde.

In Textform speichern lassen sich die angezeigten Informationen irritierenderweise leider nicht – beziehungsweise nur über einen Umweg: Du kannst den Menüpunkt „Send Report To Author“ aufrufen, das E-Mail-Programm auswählen und dann im E-Mail-Fenster statt der vorgegebenen Adresse deine eigene E-Mail-Adresse eingeben.

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Fazit

AIDA64 ist ein nützliches Werkzeug zum Herausfinden von Gerätedetails – dem lediglich eine optisch etwas ansprechendere Darstellung der Informationen fehlt sowie eine bequemere Möglichkeit, die Infos zu speichern.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.