AKA Keyboard

Hartmut Schumacher 27. Februar 2015 0 Kommentar(e)
AKA Keyboard Androidmag.de 4 4 Sterne

Das „AKA Keyboard“ richtet sich an Anwender, die „von der Standardtastatur gelangweilt sind“. Wir wussten bisher nicht, dass dies ein nennenswertes Problem ist. Aber mal gucken, was die App in dieser Hinsicht zu bieten hat … (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die Bildschirmtastatur „AKA Keyboard“ (oder „iKeyboard“; der Hersteller ist sich da anscheinend auch nicht so ganz sicher) unterstützt mehrere Sprachen, bietet Korrekturwörterbücher und erlaubt es auch, Wörter einzugeben, indem du den Finger von einer Buchstabentaste zur anderen ziehst. Dies alles trifft natürlich auch auf die vorinstallierte Bildschirmtastatur zu. Was also sind die Besonderheiten des „AKA Keyboard“?

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Die App erlaubt es zum Ersten, die Farbgebung der Tastatur zu verändern. Zum Zweiten kannst du selber die Schriftart auswählen, die das „AKA Keyboard“ zum Beschriften seiner Tasten verwendet. Zum Dritten ist es möglich, die Töne zu verändern, die Software zur akustischen Untermalung der Eingaben benützt.

Zum Vierten gibt es eine Option, die die Breite der Tastatur verringert, so dass sie sich einfacher mit lediglich einer Hand bedienen lässt. Das ist nützlich auf Smartphone-Modellen mit großem Bildschirm. Und zum Fünften bietet die Tastatur eine Möglichkeit, Text mit Hilfe von Pfeiltasten bequemer als normalerweise zu markieren, um ihn dann kopieren oder ausschneiden zu können.

Der Hersteller weist auch eindrücklich darauf hin, dass seine Bildschirmtastatur Emoticons und Emojis unterstützt. Das ist jedoch eigentlich nicht wirklich erwähnenswert, da die Software dazu einfach den üblichen Zeichensatz verwendet, der auf Android-Geräten vorinstalliert ist. Immerhin aber stellt das „AKA Keyboard“ einige nützliche Kombinationen aus den vorhandenen Bildchen zur Auswahl bereit.

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Fazit

Wer sein Smartphone ausschließlich zu ernsthaften Zwecken verwendet und keine Nerven für unnütze Verzierungen hat, der braucht das „AKA Keyboard“ nicht. Verspieltere Naturen hingegen dürften diese Bildschirmtastatur „cool“, „supi“ und „einfach bloß geil“ finden (um einige Anwenderkommentare aus dem Play Store zu zitieren).

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.