Adobe AIR

Redaktion 25. November 2011 0 Kommentar(e)
Adobe AIR Androidmag.de 4 4 Sterne

Wer auf Android Multimedia-lastige Apps nutzen oder veröffentlichen will, der kommt um Adobe Air eigentlich kaum herum. (kostenlos)

Wer auf Android Multimedia-lastige Apps nutzen oder veröffentlichen will, der kommt um Adobe Air eigentlich kaum herum. Auch nachdem Adobe Flash für Android gestoppt hat, bleibt Air als Entwicklungsplattform erhalten.

Die Entwicklerplattform mit plug and play Prinzip

Erst im vergangenem Jahr kündigte Adobe ihre Air getaufte App-Plattform für mobile Geräte an, Als Teil von Adobe Flash ist Air eine Schnittstelle für Apps und Entwickler welche Flash-Applikationen unabhängig von Webbrowser, Betriebssystem oder Gerät laufen lassen wollen. Was die ausführbare .exe Datei auf Computern ist, das sind Air-Apps für mobile Geräte: Sie verpacken das Programm in der Air-Schnittstelle und ersparen so dem Anwender und dem Entwickler aufwändig Drittapplikationen oder Frameworks nachinstallieren zu müssen – um noch einmal den Vergleich zum Windows-PC zu machen, dort kämpft man beispielsweise oft mit Abhängigkeiten zum .net Framework oder einzelnen DLL Dateien.

Adobe Photoshop Touch

Photoshop am Tablet dank Adobe AIR

Doch welche Apps benötigen denn eigentlich Air? Leider gibt es dazu recht wenig Informationen, meist stolpert man erst dann über Air, wenn eine App es benötigt. Die Kollegen von AppBrain haben eine kleine Liste mit Air-Apps zusammengestellt, diese ist aber bei weitem nicht komplett. In erste Linie verwenden natürlich Apps Air, welche sich näher mit Adobe-Produkten beschäftigen, so etwa der Videoplayer MAX Videos 2011 mit dem sich Adobe MAX Video betrachten lassen. Auch Adobes neue App Photoshop Touch für Tablets setzt auf die AIR Technologie, ebenso wie das Spiel Cognicube HD. Man könnte jetzt noch weiter zahlreiche Apps auflisten, aber das wird schnell langweilig.

Fazit

Es ist schwer eine Bewertung zu Adobe Air abzugeben, da es sich nicht um eine Anwender-App handelt. Die Vorzüge bekommen vor allem Entwickler zu spüren, die sich nicht mehr um Abhängigkeiten und Kompatibilität sorgen müssen. Der User profitiert von der einfachen Installation und Anwendung, schließlich muss die App nur einmal aus dem Market installiert werden und tritt dann nicht mehr in Erscheinung. Als wichtige Plattform für allerlei Android-Apps sollte Air auf keinem Gerät fehlen, aber auf der anderen Seite lässt es sich ja auch jederzeit schnell nachladen.

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