App-Review: AppLock für mich

Hartmut Schumacher 30. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: AppLock für mich Androidmag.de 3.5 3.5 Sterne

Bescheiden ist der Hersteller der Software „AppLock für mich“ nicht: „Noch nie war es so einfach für Sie, Ihre geheimen Daten vor neugierigen Augen zu verbergen!“, lautet sein Werbespruch. Mal schauen, ob das wahr ist. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Wer sein Smartphone des Öfteren Freunden oder Verwandten in die Hand drückt, der kommt schnell auf den Gedanken, dass es praktisch wäre, wenn sich einzelne Apps und deren Daten vor unbefugtem Zugriff schützen ließen. Und genau um diese Aufgabe kümmert sich „AppLock für mich“.

Du legst mit dieser werbefinanzierten Software ein Kennwort fest. Und wählst anschließend aus, welche Apps du schützen möchtest. Anschließend ist das Aufrufen dieser Apps nur noch nach dem Eingeben des richtigen Kennworts möglich.

Die Liste der Apps ist nach Kategorien wie „Soziales“, „Gesundheit & Fitness“ und „Produktivität“ unterteilt. Und komfortablerweise darfst du nicht nur einzelne Apps, sondern auch komplette Kategorien zum Sperren auswählen. Eine alphabetische Gesamtliste gibt es leider nicht. Aber immerhin bietet die Software eine Suchfunktion für die Namen der Apps.

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Einstellungen blockieren

Auch das Blockieren der WLAN-, Bluetooth- und Synchronisations-Einstellungen sowie des Play Store ist möglich. Darüber hinaus findet sich eine Option zum Sperren der Betriebssystemseinstellungen. Das ist auch nötig, denn ohne eine derartige Option wäre es neugierigen Mitmenschen möglich, einfach die Software „AppLock für mich“ zu deinstallieren, um deren Kennwortschutz auszuhebeln.

Alles prima also? Leider nein. Denn irritierenderweise ist es ohne Weiteres möglich, die App „AppLock für mich“ aus der Apps-Schublade heraus zu deinstallieren, ohne dass eine Kennwortabfrage stattfindet.

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Fazit

„AppLock für mich“ stellt eine bequeme Methode dar, um Apps und deren Daten vor unbefugten Mitmenschen zu schützen. Wer sich aber mit Android auskennt und den Kennwortschutz unbedingt überlisten möchte, dem gelingt das auch.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.