App-Review: Boomerang

Hartmut Schumacher 28. Juni 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: Boomerang Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

„Entrümpeln Sie Ihre Benachrichtigungsschublade“, so lautet der Slogan der App Boomerang. Mal schauen, was dahintersteckt.(kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App Boomerang hilft dir dabei, die diversen Benachrichtigungen in den Griff zu bekommen, mit denen deine Apps dich bombardieren. Das erreicht sie auf eine relativ simple, aber doch sehr effektive Weise: Wenn du eine neue Benachrichtigung aus der Benachrichtigungsleiste entfernst, dann zeigt Boomerang dir zwei Schaltflächen an: Mit der Schaltfläche „Save“ sorgst du dafür, dass Boomerang sich diese Benachrichtigung merkt. Das hat den Vorteil, dass diese Benachrichtigung nicht mehr zum Chaos in der Benachrichtigungsleiste beiträgt, sie aber nicht tatsächlich verloren ist. Denn du kannst jederzeit innerhalb der App Boomerang eine Liste der gespeicherten Benachrichtigungen anschauen.

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Die zweite Schaltfläche trägt die Beschriftung „Save + Reminder“. Tippst du sie an, dann merkt sich Boomerang diese Benachrichtigung nicht nur, sondern erinnert dich auch später an die Benachrichtigung (zu einem von dir ausgewählten Zeitpunkt). Sehr praktisch. In der App findest du eine Liste der anstehenden Erinnerungen.

Praktisch, aber unauffällig

Angenehmen an Boomerang ist zudem die Tatsache, dass die App zwar eine nützliche Funktion bietet, sie sich aber dennoch sehr unauffällig verhält: Die Schaltflächen zum Speichern und zum Anlegen von Erinnerungen verschwinden nach einiger Zeit wieder von selbst. Und du darfst festlegen, welche Apps Boomerang überhaupt berücksichtigen soll. Wenn du also beispielsweise bei E-Mail-Benachrichtigungen die Boomerang-Schaltflächen nicht zu sehen bekommen möchtest, dann kannst du das sehr einfach einstellen.

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Fazit

Dank Boomerang ist es auf unkomplizierte Weise möglich, für Ordnung in der Benachrichtigungsleiste zu sorgen – ohne aber dadurch Benachrichtigungen zu verlieren.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.