App-Review: CLIQZ Browser + Suchmaschine

Tam Hanna 27. September 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: CLIQZ Browser + Suchmaschine Kommentar(e)
App-Review: CLIQZ Browser + Suchmaschine Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Android-Nutzer haben im Bereich der Browser die Qual der Wahl. Viele nutzen trotz einiger Sicherheitsbedenken Googles Chrome. Dieser Browser möchte besonders gute Privatsphäre Einstellungen bieten. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Das wichtigste Feature von CLIQZ ist die eigene Suchmaschine. Gibst du einen Suchbegriff ein, so erscheinen automatisch kleine Karten mit Ergebnissen. Diese sind mal mehr, mal weniger nützlich. Wir fragten gleich mal nach dem Wetter in unserer Umgebung: CLIQZ lieferte eine Karte mit akkuraten Wetterinformationen.

Im Store verspricht der Entwickler Informationen zu Aktienkursen. Diese Funktion testeten wir mit einem weit verbreiteten deutschen Aktienindex und mit einem Edelmetallindex – in beiden Fällen wurde eine brauchbare Webseite, aber keine direkte Kursanzeige geboten.

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 Schutz der Privatsphäre

CLIQZ bringt laut Beschreibung einen Werbeblocker, einen Phishing-Filter und einen Tracking-Stopper mit. Die Aktivierung dieser Funktionen wird über ein kleines grünes Feld angezeigt, das die  Anzahl der eliminierten Elemente auflistet.

Der deutsche Hersteller, die Cliqz GmbH verspricht beim Surfen jedenfalls Anonymität. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Herkunft des Produkts, denn es stammt aus dem Hause Burda Media.

Eine Frage des Standards

CLIQZ basiert auf der im Betriebssystem integrierten Browser-Engine. Das bedeutet, dass die Leistung bei der Darstellung von Webseiten im Großen und Ganzen dem entspricht, was der Standardbrowser deines Handys anbietet. Chrome schneidet allerdings in diversen Tests besser ab. Der YouTube-Offline-Viewer von CLIQZ ist dennoch ein durchaus interessantes Feature.

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Fazit

Wer sich mit dem zugegebenermaßen gut aussehenden, aber noch optimierbaren Konzept der Suchergebniskarten anfreunden kann, sollte diesen Browser bzw. Suchmaschine durchaus mal testen. Er kostet ja nichts.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.