App-Review: Crowdsource

Hartmut Schumacher 22. September 2016 Kommentare deaktiviert für App-Review: Crowdsource Kommentar(e)
App-Review: Crowdsource Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

„Erledige schnelle, einfache Aufgaben, die eine große Wirkung haben.“ So bewirbt Google die neue App „Crowdsource“. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Die App „Crowdsource“ ermöglicht es dir, dabei mitzuhelfen, die Qualität bestimmter Google-Dienste wie Google Maps und Google Übersetzer zu verbessern.

Zu diesem Zweck beantwortest du einfach auf deinem Smartphone einige Fragen. Konkret geht es erstens darum, Straßenschilder zu erkennen und ihre Beschriftung aufzuschreiben. Zweitens handschriftliche Wörter zu erkennen. Drittens Wörter oder Sätze zu übersetzen. Und viertens Übersetzungen zu prüfen.

Dabei berücksichtigt die App die Sprachen, von denen du beim ersten Start angegeben hast, dass du sie beherrschst.

Das Erledigen jeder dieser Aufgaben dauert lediglich wenige Sekunden. So dass die Beschäftigung mit dieser App sich gut dazu eignet, beispielsweise Wartezeiten zu überbrücken.

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Belohnungen? Nö.

Und was bekommst du als Belohnung für deine Bemühungen? Leider so gut wie nichts. Weder Geld noch Play-Store-Guthaben noch Sammelpunkte.

Stattdessen erhältst du gelegentlich lobende Worte, Hinweise, wenn du eine bestimmte Anzahl von Aufgaben erledigt hast, und die Gewissheit, dass du „das Internet in einen besseren Ort verwandelt hast“.

Gegen Uneigennützigkeit und Gemeinschaftssinn ist natürlich nichts einzuwenden. Trotzdem bleibt ein etwas schlechter Geschmack zurück, wenn ein Konzern mit Milliardengewinnen seine Anwender kostenlos für sich arbeiten lässt.

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Fazit

Wer daran beteiligt sein möchte, die Qualität vom Google Übersetzer und von Google Maps zu verbessern, und nichts dagegen hat, dies kostenlos zu tun, der erhält mit Crowdsource eine App, die genau dies auf sehr einfache Art und Weise ermöglicht.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.