App-Review: CTRL-F

Hartmut Schumacher 9. August 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: CTRL-F Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Eine Suchfunktion für die Offline-Welt verspricht die App „CTRL-F“. Mal schauen, wie gut das klappt. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Eine der wichtigsten Erfindungen der Neuzeit trägt den Namen „Strg + F“. Denn mit dieser Tastenkombination können wir in den meisten PC-Programmen eine bequeme Suchfunktion aufrufen. Wäre das Suchen im nichtdigitalen Leben doch ebenso einfach! – Dank der App „CTRL-F“ wird dieser Wunschtraum nun Wirklichkeit.

Mit dieser App fotografierst du einfach einen Text, also beispielsweise eine Buch-, Zeitschriften-oder Zeitungsseite. Anschließend kannst du dann in der App das Wort oder die Buchstabenfolge eintippen, nach der du suchen möchtest. Und schon zeigt dir die App die gefundenen Stellen auf der fotografierten Seite an.

Damit das funktioniert, führt die App für das Foto eine Texterkennung durch. Das dauert ein paar Sekunden, erfordert aber keine Internet-Verbindung. Bei der Texterkennung unterstützt die Software über 50 Sprachen, darunter auch Deutsch und Englisch.

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Gute Beleuchtung, keine exotischen Schriftarten

Beim Anfertigen des Fotos solltest du darauf achten, dass der Text gut beleuchtet ist. Hundertprozentig gerade muss die Kamera dagegen nicht ausgerichtet sein. Die Waffen strecken muss die Texterkennung bei handschriftlichen Texten oder bei ausgefallenen Schriftarten.

Sehr schön: Die App kommt nicht nur mit neugeschossenen Fotos zurecht, sondern kann auch bereits vorhandene Fotos oder andere Bilddateien laden.

Nach der Texterkennung hast du die Möglichkeit, das Foto als PDF-Datei zu speichern. Praktischerweise enthält diese Datei sowohl das eigentliche Foto (in Schwarz-Weiß) als auch den durchsuchbaren Text.

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Fazit

Die App „CTRL-F“ funktioniert nicht nur super, sondern lässt sich auch sehr einfach bedienen. Und ohne Zweifel ist es nützlich, Texte auf diese Weise nach Wörtern durchsuchen lassen zu können. Bei kürzeren Texten allerdings ist die Methode, die Zeilen mit den Augen zu überfliegen, dann doch schneller als das Abfotografieren mit dem Smartphone.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.