App-Review: File Manager

Hartmut Schumacher 8. Februar 2016 0 Kommentar(e)
App-Review: File Manager Androidmag.de 4 4 Sterne

Ist der „File Manager“ wirklich der „revolutionärste Dateiverwalter“, wie es der Hersteller behauptet? (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

Unbenannt-1

Die App ist einerseits genau das, was ihr Name verspricht: ein Dateiverwalter halt. Mit der Software ist es also möglich, Dateien zu kopieren, auszuschneiden, einzufügen, zu löschen und umzubenennen. Angenehm fällt auf, dass die App es nicht nur erlaubt, sich die Inhalte von einzelnen Ordnern auflisten zu lassen, sondern auch imstande ist, ordnerübergreifend Bilder, Videos, Musikstücke und Office-Dateien aufzulisten. Das erleichtert das Auffinden von Dateien. Auch die schnelle Suchfunktion trägt ihren Teil dazu bei.

Allerdings sind die Kopieren-und Einfügen-Funktionen ein klein wenig umständlich. Zudem erlaubt es die App nicht, die Dateien nach unterschiedlichen Kriterien (also beispielsweise nach Name, Größe oder Datum) zu sortieren. Die App erfüllt also in dieser Hinsicht zwar ihren Zweck, löst aber keine Begeisterung aus.

File Manager - 01

Dateien flink ĂĽbertragen

Etwas anders sieht das bei der Spezialfunktion aus, mit der die App aufwarten kann. Denn mit dem File Manager ist es möglich, Dateien per WLAN zwischen zwei Smartphones oder Tablets zu übertragen. Zu diesem Zweck müssen die beiden Geräte mit demselben drahtlosen Netzwerk verbunden sein.

Der Vorteil dieser Methode liegt vor allem in der Geschwindigkeit: Das Übertragen einer 20 MByte großen Datei zum Beispiel nimmt lediglich rund 23 Sekunden in Anspruch. Per Bluetooth benötigt man für dieselbe Aufgabe etwa 3 Minuten und 38 Sekunden.

File Manager - 02

Fazit

Als reiner Dateiverwalter ist der File Manager nicht der Rede wert. Die Möglichkeit jedoch, Dateien im Blitztempo zwischen Geräten zu übertragen, macht die App dann doch sehr sympathisch.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.