App-Review: KnockOn – Tap to wake

8. November 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: KnockOn – Tap to wake Androidmag.de 4 4 Sterne

Eigentlich klar, worum es hier geht. Dein Handy wird mit einem Doppeltipp zum Leben erweckt. So wie es LG mit seinem Knock On-Feature schon längere Zeit macht (kostenlos, ohne In-App-Käufe).

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Die Knock On-Funktion von LG-Handys ist gar nicht so einzigartig. Mit dieser App können wir jedenfalls die meisten anderen Smartphones mit derselben Funktion ausrüsten. Wir tippen dann zweimal kurz hintereinander auf den Lockscreen oder auf eine leere Stelle auf dem Homescreen und schalten damit den Bildschirm des Handys aus.

Umgekehrt können wir das Handy auch wieder aufwecken, indem wir einen Doppeltipp auf das Display vornehmen. Das funktioniert auch alles ganz gut. Das Aufwecken klappt allerdings nur auf OLED-Screens und ab und an will sich der Bildschirm nicht zur Gänze ausschalten. Dann bleiben am unteren Displayrand zwei virtuelle Knöpfe aktiv, durch die sich das Handy mittels einfachem Fingertipp einschalten lässt, was nicht im Sinne der Erfinder ist. Zudem bleibt das Display dann energietechnisch aktiv, was sich schnell auf den Ladezustand des Akkus auswirkt.

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Akkusauger

Dass solche Apps nicht ganz fehlerfrei sind, liegt auf der Hand, immerhin greifen sie relativ tief ins System ein. Und dass sie relativ viel Akku saugen, darf man auch erwarten. Der Stromverbrauch wird immerhin vermindert, indem sich die Funktion „Wake on Tap“, also das Aufwecken in Taschen automatisch deaktiviert, da sie hier ohnehin nicht benötigt wird.

In der rund 1,20 Euro teuren Pro-Version kann man das Handy „schlafen“ lassen, um den Akkuverbrauch weiter zu minimieren und man darf die Tap-Geschwindigkeit beeinflussen.

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Fazit

Wer sein Handy ohnehin jeden Tag auflädt, kann gerne auf diese App zurückgreifen, um das Ein- und Ausschalten ein wenig zu beschleunigen. Sie funktioniert auf den meisten Geräten sehr gut.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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