App-Review: Screen Recorder – No Root

Hartmut Schumacher 3. Oktober 2015 0 Kommentar(e)
App-Review: Screen Recorder – No Root Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Videos vom Geschehen auf deinem Smartphone-Bildschirm? Kein Problem mit der App „Screen Recorder“. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Oft trifft das Sprichwort zu, das behauptet, ein Bild sage mehr als tausend Worte. Gelegentlich aber ist auch ein Bild nicht genug. Und dann muss ein Video her. Dies kann beispielsweise zutreffen beim Dokumentieren von Bedienungsschritten auf dem PC oder auf dem Smartphone.

Möglich wird dies auf dem Smartphone dank der App „Screen Recorder“. Bis einschließlich der Android-Version 4.x war es zu diesem Zweck noch nötig, das Smartphone zu rooten. Ab Android 5.0 dagegen stellt das Betriebssystem eine Funktion zum Anfertigen von Bildschirmvideos zur Verfügung, die keinen Root-Zugang benötigt. Als Folge davon sind Apps, die diese Funktion verwenden, erst ab Android 5.0 lauffähig. Dies trifft auch auf den Screen Recorder zu.

Die App beginnt wahlweise sofort nach dem Antippen der Start-Schaltfläche mit dem Aufnehmen. Alternativ dazu kannst du eine mehrsekündige Verzögerung einstellen. Eine Pausenfunktion ist leider nicht vorhanden.

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MP4-Videodateien – ohne Ton

Die aufgenommenen Videos kannst du direkt aus der App heraus abspielen. Du findest die Videodateien auch auf der Speicherkarte im Ordner „ScreenRecorder-Pro“, von wo aus du sie beispielsweise verschicken oder in Cloud-Speicher hochladen kannst.

Die Videodateien liegen im Format „MP4“ ( „H.264“) vor, so dass sie sich problemlos auch auf dem PC abspielen lassen. Die Qualität der Videos kannst du in den Einstellungen des Screen Recorder festlegen, wobei die Dateigröße natürlich mit steigender Qualität zunimmt. Die Tonausgaben des Smartphones allerdings nimmt die App nicht auf.

Screen Recorder - 04

 

Fazit

Mit dem Screen Recorder ist es erfreulich einfach, Videos anzufertigen, die das Geschehen auf dem Bildschirm zeigen. Die einzigen Mankos sind die fehlende Pausenfunktion und die nicht vorhandene Möglichkeit, auch den Ton aufzuzeichnen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.