App-Review: Tictures

Hartmut Schumacher 24. Juni 2016 1 Kommentar(e)
App-Review: Tictures Androidmag.de 4 4 Sterne

Emojis sind dir zu mainstreamig? Dann lohnt sich ein Blick auf die App „Tictures“, die dir andersartige Minibilder zur Verfügung stellt. (kostenlos, mit In-App-Kauf zum Entfernen von Werbung)

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Der Name der App „Tictures“ setzt sich aus den Wörtern „Text“ und „Pictures“ zusammen. Und genau darum geht es bei der Software: Sie erlaubt es dir, kleine Bilder zu verwenden, die aus mehreren Buchstaben (und anderen Zeichen) bestehen. „ASCII-Art“ nennt sich das auch.

Allerdings kann es etwas mühsam sein, derartige Bildchen selber zusammenzusetzen. Daher stellt die App dir eine ganze Reihe von fertigen Bildchen bereit, fein säuberlich sortiert in Kategorien wie „Happy“, „Sad“, „Funny“ und „Love“. Zusätzlich gibt’s etliche ASCII-Bilder, die sogar aus mehreren Zeilen bestehen.

Hast du dich für eines der Bilder entschieden, dann kannst du es entweder teilen – also beispielsweise per E-Mail und per WhatsApp verschicken. Oder aber einfach in die Zwischenablage kopieren, um es dann in einer beliebigen App einzufügen. Zudem kannst du das Bild über den Facebook-Messenger verschicken – dann sogar als echtes Bild und nicht mehr als Zusammensetzung aus mehreren Buchstaben.

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Nicht zuletzt ist es möglich, das Bild zu verändern, genauer gesagt: ihm eine Überschrift und eine Unterschrift hinzuzufügen. Nicht vorhanden dagegen ist leider eine Funktion, die es erlauben würde, eigene Bilder aus Buchstaben zusammenzusetzen.

Damit du möglichst schnell Zugriff auf diejenigen Buchstabenzusammensetzungen hast, die du häufig benötigst, führt die App automatisch eine Liste der zuletzt verwendeten Bilder. Darüber hinaus kannst du eine Favoritenliste anlegen.

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Fazit

Die App Tictures stellt dir viele ASCII-Bildchen zur Verfügung und erleichtert es dir, sie in die Kommunikations-App deiner Wahl einzufügen. Schade jedoch, dass die Möglichkeiten, eigene Bilder zu entwerfen, sehr beschränkt sind.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.