Avira Android Optimizer

Hartmut Schumacher 11. April 2015 0 Kommentar(e)
Avira Android Optimizer Androidmag.de 4 4 Sterne

Die App „Avira Android Optimizer“ verspricht, die Geschwindigkeit und Leistung deines Smartphones zu steigern und den Arbeitsspeicher zu optimieren. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

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Der „Avira Android Optimizer“ hat drei Hauptaufgaben: Erstens schließt er ungenutzte Apps. Zweitens sorgt er für mehr freien Platz auf der Speicherkarte. Und drittens löscht er vertrauliche Daten.

Das Schließen von Apps, die im Hintergrund laufen, ist eigentlich nicht nötig – und meist sogar kontraproduktiv. Das Betriebssystem ist imstande, selbst für eine vernünftige Nutzung des Arbeitsspeichers zu sorgen. Sinnvoll ist eine derartige Funktion hauptsächlich dann, wenn eine App Amok läuft und gewaltsam beendet werden muss. Die Funktion „Speedup mit einem Tippen“ ist daher zwar verlockend, aber in der Regel nicht besonders zweckmäßig. Erfreulicherweise bietet der „Avira Android Optimizer“ jedoch auch die Möglichkeit, gezielt lediglich ausgewählte Apps zu beenden.

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Speicherkarte aufräumen

Weniger kontrovers ist die Funktion „Speicher optimieren“. Sie erlaubt es, den Cache des Betriebssystems und einzelner Apps zu löschen. Was im Idealfall ebenfalls nicht notwendig sein sollte, auf Smartphones mit wenig Speicher aber durchaus hilfreich sein kann. Darüber hinaus listet diese Funktion unbenötigte Installationsdateien auf sowie Dateien, die besonders viel Speicherplatz belegen, und ermöglicht es, sie bequem zu löschen.

Die Funktion „Private Daten entfernen“ schließlich erleichtert es dir, den Verlauf des Web-Browsers, die Anrufliste und den Zwischenspeicher zu löschen – um zu verhindern, dass unbefugte, aber neugierige Mitmenschen deine Online- und Kommunikationsaktivitäten ausspionieren.

Fazit

Der „Avira Android Optimizer“ ist vor allem dann nützlich, wenn es darum geht, unnötige oder übergroße Dateien aufzuspüren und zu löschen, um mehr Platz auf der Speicherkarte zu schaffen. Die Funktionen zum Schließen von Apps dagegen sollten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.