SkyDrive

7. Oktober 2012 0 Kommentar(e)
SkyDrive Androidmag.de 4 4 Sterne

Zugriff auf den 7 GB großen SkyDrive-Speicher auch mit Android-Smartphones (kostenlos).

Dass Microsoft nur ungern eine Android-App in den Google Play Store einstellen würde, lag auf der Hand. Doch verweigern konnten sich die Redmonder den Androiden nicht auf Dauer und so gibt es seit September 2012 eine offizielle SkyDrive-App, mit deren Hilfe nun auch Besitzer von Android-Smartphones und – Tablets auf ihren SkyDrive-Speicher zugreifen können.

7 GB in der Wolke

Was SkyDrive ist, sollte hinlänglich bekannt sein: Ein sogenannter Cloudspeicher, ein Speicherplatz auf irgendeinem Server der Welt, den jeder bis zu einer Größe von 7 GB kostenlos nutzen kann. Dorthin lassen sich Fotos genauso auslagern wie Office-Dokumente oder Audio- und Videodateien. Und mit der Android-App kannst du nun auch die Fotos und Videos, die mit dem Smartphone erstellt wurden, auf Skydrive hochladen und darüber hinaus mit anderen teilen. Teilen, das ist ja schließlich die wichtigste Handlung, die Smartphone-Besitzer heutzutage ausführen. Es wird geteilt auf Teufel komm raus. Nein, nicht in kleinere Teile wird zerlegt. Nein, mit anderen Individuen im Universum wird ein und dieselbe Datei geteilt, sei es ein Foto, ein Video oder sonst eine Datei.

Was lässt sich mit der SkyDrive-App noch alles anstellen? Dateien, hochladen, herunterladen, löschen und organisieren. D.h. auch neue Ordner lassen sich neben den vorhandenen namens Bilder, Dokumente und Öffentlich erstellen. Und natürlich kann man SkyDrive gespeicherten Dateien auch an entsprechende Apps übergeben, die damit was anfangen können – mit deren Hilfe etwa die Fotos oder Textdokumente bearbeitet werden können. Wer viele Dateien zum Bearbeiten, Löschen oder Hochladen auswählen möchte, wird allerdings gnadenlos dazu gezwungen, jede Datei einzeln anzutippen, eine Auswahl aller Dateien oder deren Umkehr gibt es nicht.

Mit der Android-App kannst du nun auch die Fotos und Videos, die mit dem Smartphone erstellt wurden, auf Skydrive hochladen und darüber hinaus mit anderen teilen.

Dass der Nutzer ein Registrierungsprozedere über sich ergehen lassen muss, versteht sich. Wir raten jedoch davon ab, dieses auf dem Smartphone vorzunehmen: Zu kompliziert gestaltet sich die Registrierung auf mobilen Geräten. So kann man z.B. die Jahreszahl des Geburtsdatums nicht eintippen, sondern muss aus einer Dropdownliste wählen, die mit 2012 beginnend (für den Fall das sich auch Babys für die Wolke interessieren) jedes einzelne Jahr bis 1905 zur Auswahl anbietet. Pech, wer schon alt ist – der muss scrollen, bis er noch älter wird. Aber das sind Peanuts, die nicht über den echten Wert der microsoftschen  Wolken-App hinwegtäuschen sollen.

Fazit

Es war nur eine Frage der Zeit, auch die androide Bevölkerung mit SkyDrive zu beglücken. Mit dieser schnörkellosen App ist dies effizient gelungen. Was die Funktionen betrifft, muss Microsoft aber noch nachbessern.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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