Smart Unlock

Martin Reitbauer 18. Januar 2015 2 Kommentar(e)
Smart Unlock Androidmag.de 5 5 Sterne

Wer sein Smartphone hauptsĂ€chlich zu Hause verwendet, ist ĂŒber die Eingabe der Sicherheitssperre meist nur genervt. Hier hilft die App „Smart Unlock“, die anhand der verbundenen GerĂ€te oder dem aktiven WLAN entscheidet, dass die Umgebung vertraut ist und deshalb die Eingabe des Sicherheitsmechanismus ĂŒberspringt. (kostenlos, mĂ€ĂŸige In-App-KĂ€ufe)

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Viele Android-Nutzer verwenden eine Bildschirmsperre und versehen diese entweder mit einem PIN-Code oder einem Muster. Besonders komfortabel ist die Face-Unlock-Option, dazu benötigt man immerhin keine Finger. Allerdings wurde diese Möglichkeit bereits mehrfach als unsicher eingestuft.

Nun ist im heimischen Netzwerk eine Sicherheitssperre nicht ganz so wichtig, schließlich stöbert kaum ein Fremder auf unserem Smartphone herum, schlimmstenfalls unser eifersĂŒchtiger Lebens- oder Ehepartner.

Direkt auf dem Startbildschirm siehst du die vertrauenswĂŒrdigen Netzwerke und GerĂ€te.

Direkt auf dem Startbildschirm siehst du die vertrauenswĂŒrdigen Netzwerke und GerĂ€te.

Adieu Sperrbildschirm!

Das wissen auch die Entwickler von „Smart Unlock“ und bringen deshalb mit der App eine Möglichkeit, die Bildschirmsperre ganz einfach in einer gesicherten Umgebung auszuschalten. Was dabei als sicher gilt, musst du selbst vorab festlegen. Die Sperre wird demnach deaktiviert sobald dein GerĂ€t mit einem bestimmten WLAN verbunden oder Bluetooth-GerĂ€t gekoppelt ist, einen NFC-Chip berĂŒhrt hat oder aber auch, wenn du dich an einem bestimmten Ort aufhĂ€ltst.

Letzteres ist nicht zu empfehlen, da die Standortabfrage meist ungenau ist und darĂŒber hinaus viel Strom verbraucht. Die Koppelung mit einem Bluetooth-GerĂ€t macht nur Sinn, wenn man zum Beispiel ein Soundsystem besitzt und das Smartphone immer damit koppelt. Die effektivste Variante ist aber mit Sicherheit jene mit dem WLAN, vorausgesetzt natĂŒrlich es wird zuhause eines verwendet. Andernfalls wĂ€re ein NFC-Chip die beste Wahl.

Durch einen Tipp auf die entsprechende Verbindung kannst du eine neue vertrauenswĂŒrdige Umgebung festlegen.

Durch einen Tipp auf die entsprechende Verbindung kannst du eine neue vertrauenswĂŒrdige Umgebung festlegen.

Fazit

Die App ist sauber programmiert, im Material Design-Look gehalten und macht genau das, was sie machen soll. Das lassen sich die App-Entwickler aber auch bezahlen: Nach einem Testzeitraum von sieben Tagen mĂŒssen wir nĂ€mlich fĂŒr die weitere Verwendung in den Geldbeutel greifen und knapp zwei Euro auf den virtuellen Ladentisch legen. Wem das nicht zu viel Geld fĂŒr ein wenig Komfort ist, der kann hier getrost zuschlagen.

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und ANDROID APPS sowie als Redakteur der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsĂ€chlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschĂ€ftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit fĂŒr einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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