Tinkerplay

Hartmut Schumacher 18. April 2015 0 Kommentar(e)
Tinkerplay Androidmag.de 4.5 4.5 Sterne

Fertiges Spielzeug im Laden zu kaufen, das ist dir oder deinen Kindern zu langweilig? Wenn du Zugang zu einem 3D-Drucker hast, dann kannst du mit der App Tinkerplay eigene Spielzeugfiguren ganz nach deinem Geschmack gestalten. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

Tinkerplay - Material fĂĽr Titelbild

Die App Tinkerplay erlaubt es dir, auf deinem Smartphone oder Tablet dreidimensionale Geschöpfe zu entwerfen – die sich dann mit einem 3D-Drucker in echte Spielzeugfiguren verwandeln lassen.

Du kannst dabei wahlweise vorgegebene Figuren verändern oder aber eigene Figuren von Grund auf entwerfen. Das erledigst du recht einfach, indem du die einzelnen Körperteile aus einem Vorratsfenster auf den Hauptbildschirm ziehst und sie dort zusammensetzt. Anschließend kannst du die Körperteile einfärben und auch ihre Oberflächenbeschaffenheit verändern.

Beim Entwerfen der Figur darfst du nicht nur ihre Darstellung vergrößern und verkleinern, sondern kannst die Figur auch drehen, um sie von allen Seiten zu betrachten. Darüber hinaus ist es vorgesehen, diejenigen Körperteile in ihren Gelenken zu bewegen, bei denen dies später auch in der Realität möglich ist.

Tinkerplay - 01

Monster und Roboter

Der Schwachpunkt der App ist die Auswahl der Körperteile: Das Sortiment ist hauptsächlich dazu geeignet, Monster und Roboter zu entwerfen. Wenn die App auch das Entwerfen von normalen Menschen, Tieren und Fahrzeugen erlaubte, dann spräche sie einen noch größeren Benutzerkreis an.

Die 3D-Dateien der fertigen Spielzeugfigur kannst du in deinem Drive- oder Dropbox-Online-Speicher ablegen, um sie von dort mit dem PC herunterzuladen und dann an den 3D-Drucker zu übermitteln. Standardmäßig sind die Figuren etwa 18 Zentimeter hoch. Du kannst ihre Größe vor dem Speichern der Druckdateien jedoch verändern – von 50 Prozent bis hin zu 300 Prozent.

Tinkerplay - 02

Fazit

Das Entwerfen von Spielzeugfiguren mit Tinkerplay ist erfreulich einfach und macht dementsprechend viel Spaß. Gut zu Gesicht stünde der App allerdings ein vielfältigeres Sortiment von Körperteilen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.