Ab 2017 keine Roaming-Geb├╝hren mehr. ÔÇô Oder doch?

Hartmut Schumacher 6. September 2016 0 Kommentar(e)

Ab Juni n├Ąchsten Jahres ist das Nutzen von Mobiltelefonen im EU-Ausland nicht mehr teurer als im Heimatland. Solange man es nicht ├╝bertreibt.

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(Foto: EC - Audiovisual Service / Etienne Ansotte)

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Ab dem 15. Juni 2017 entfallen die Roaming-Geb├╝hren in der gesamten EU. Mobilfunkbenutzer zahlen also dann bei Aufenthalten im EU-Ausland f├╝r das Telefonieren, das Verschicken von SMS-Nachrichten und den Zugriff aufs Internet die gleichen Preise wie im Inland.

Es gibt allerdings Ausnahmen. Dabei geht es um das Konzept der ÔÇ×fairen NutzungÔÇť: Nach einem Vorschlag der Europ├Ąischen Kommission soll der Wegfall der Geb├╝hren auf 90 Tage im Jahr begrenzt sein.

Reine Schikane? ÔÇô Nein: Diese Einschr├Ąnkung soll eine missbr├Ąuchliche Verwendung des Roaming verhindern. Dies w├Ąre beispielsweise dann der Fall, wenn jemand im Ausland eine g├╝nstige SIM-Karte kauft und anschlie├čend dauerhaft im Inland einsetzt. Oder wenn er sich umgekehrt dauerhaft im Ausland aufh├Ąlt, aber einen Mobilfunkvertrag verwendet, der f├╝r die Nutzung in seinem Heimatland abgeschlossen wurde.

Quelle: Europ├Ąische Kommission

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren f├╝r eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als n├╝tzliche Strukturierungsmittel ÔÇô und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person ├╝ber sich selbst.