Achtung: Abo-Falle bei WhatsApp!

25. November 2015 0 Kommentar(e)

Cyberkriminelle haben ab sofort auch den weltweit beliebtesten Instant Messenger WhatsApp im Visier.

Diesel Mal richtet sich der Angriff speziell an die deutschsprachigen Nutzer von WhatsApp. Der zu Facebook gehörende Messaging Service ist gerade deshalb beliebt für derartige Cyber-Angriffe, da die Nutzerzahlen derart hoch sind, um Millionen von Menschen mit den fiesen Tricks erreichen zu können.

Derzeit bekommen manche WhatsApp-User eine Werbung eingeblendet – wo auf ein etwaiges Ende des WhatsApp-Abos hingewiesen wird. Mit der Warnung „WhatsApp läuft heute ab“ werden Nutzer darauf hingewiesen, teure digitale Abos abzuschließen. Das berichtet jedenfalls die Redaktion von heise security.

 

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Klickt man auf dieses Pop-Up Fenster, so wird man auf die gefälschte Website whatsapp.cm weitergeleitet. (derzeit ist die Webseite nicht mehr online) Die Fake-Page ist dahingehend besonders dreist, da sogar das originale WhatsApp Logo verwendet wurde. Zusätzlich wurde der User auf dieser Seite unter Druck gesetzt, da ein Countdown von 30 Sekunden gestartet wurde um die angeblich neue Version des Messengers herunterzuladen.

Entschied sich der User schlussendlich auf den Download-Button zu klicken – so wurde nicht die Gratis-Verlängerung für WhatsApp durchgeführt. Die User sind stattdessen auf eine niederländische Abo-Website gelangt, um dort die eigene Handynummer einzugeben. Hat man dort die eigene Nummer bekannt gegeben, so wird ein kostenpflichtiges Abo für Videos, Klingeltöne, usw. zum Preis von 20 € abgeschlossen.

Also, liebe Androidmag Leser! Finger weg von dubiosen WhatsApp Verlängerungsangeboten auf dubiosen Webseiten!

Sollte man dennoch in die fiese Fall getappt sein, so rät heise security eine SMS mit dem Inhalt „Stopp all“ an die Rufnummer 82555 zu schicken, denn laut Angaben des Anbieters soll eine Kündigung des abgeschlossenen Abos möglich sein.

Quelle: heise security

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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