Aktives WLAN macht Smartphones verwundbar

Tam Hanna 4. Oktober 2012 8 Kommentar(e)

Dass nicht jedes freie WiFi-Netz auch vertrauenswürdig ist, sollte sich mittlerweile bis zum größten DAU herumgesprochen haben. Leider ist ein Smartphone selbst dann angreifbar, wenn es nur nach WLan-Netzen sucht – das behauptet zumindestens die Sicherheitsfirma Sophos.

Denn: Sobald das Heimnetz außer Reichweite ist, sucht das Handy permanent nach der Basisstation. Dabei sendet es den Namen des Netzes in den Äther, wo ihn jeder beliebige Nachbar auslesen kann.

Der Name des Netzwerks kann verräterisch sein! (Foto: nakedsecurity.sophos.com)

 

Mit dieser Information ist es dem Hacker möglich, dieses Netz „nachzubauen“ und so das Handy zum Verbinden zu animieren – der Datenverkehr lässt sich mithören.

Unter Umständen noch schwerwiegender ist es, die eigene Wohnadresse oder Telefonnummer als WLan-Schlüssel zu verwenden. Ein in der Nähe des Users befindlicher Angreifer liest den WLan-Namen aus, und weiß, wo das begehrte Telefon zu klauen ist.

Übrigens ist das Ausschalten von WLan nicht nur aus sicherheitstechnischen Aspekten sinnvoll. Die Netzsuche braucht viel Energie – wer WiFi nur daheim andreht, spart wertvolle Batteriekapazität.

Wie handhabt ihr eure Internetverbindung? Verwendet ihr öffentliche WLAN-Netze?

Quelle: nakedsecurity.sophos.com

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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