Amazon setzt verstärkt auf Android: 50$ für jeden neuen App-Entwickler

Redaktion 8. September 2011 1 Kommentar(e)

Amazon scheint es ernst zu meinen mit Android: Nach den Ankündigungen rund um ein Amazon Tablet oder einen Kindle auf Android-Basis hat der Versandriese nun ein „Kopfgeld“ für Android Entwickler ausgeschrieben.

50$ bekommt jeder Entwickler auf Amazon Services gutgeschrieben, der eine App in den Amazon Appstore hochläd. Daraus verspricht man sich ein besseres Angebot des alternativen Android Market, durchaus denkbar, das diese Aktion auch mit dem mysteriösen Amazon Tablet zusammenhängen könnte.

Konkurrenz zum Android Market

Weil der Amazon Appstore nur in den USA angeboten wird und natürlich mit dem offiziellen Market konkurrieren muss haben viele Kritiker die Erfolgschancen für Amazon als gering eingeschätzt. Es stellte sich jedoch schnell heraus, das gerade Dinge wie die kostenlose App des Tages oder auch exklusive App-Veröffentlichungen durchaus Kunden anlocken. Beschwerden von Entwicklern und eine fallende Qualität der kostenlosen Apps haben aber dazu geführt, das die meisten Nutzer den Appstore nur selten verwenden.

Wenn es nach Amazon geht, soll sich dies mit dem Start des Tablet ändern: Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dieses nicht mit dem Android Market ausgeliefert sondern mit dem hauseigenen Appstore. Das macht aus Amazons Sicht natürlich Sinn, will man das lukrative Feld der bezahlten App doch nicht Google überlassen.

Amazon setzt auf Android

Anreize schaffen

Damit der Appstore zum Launch des Amazon Tablet auch gut gefüllt ist muss Amazon also talentierte Entwickler anlocken. 50$ in Gutschriften auf Amazon Services wie Datenbanken oder Speicherplatz mögen für größere Entwicklerstudios keine Rolle spielen, viele kleinere Entwickler könnten dennoch angelockt werden. Schließlich macht es Sinn, eine App die man ohnehin schon geschrieben hat auf möglichst vielen Markets zu veröffentlichen – wenn man damit auch noch eine Gutschrift erhält, um so besser!

Ob das genug sein wird, ein ausreichendes Angebot an qualitativ hochwertigen App anzulocken wird sich noch zeigen müssen.

(via androinica.com)

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