7 Tricks f├╝r weniger Stress durch das Smartphone

Redaktion 1. Februar 2015 0 Kommentar(e)

Smartphones sind super! Wir sind wahrscheinlich die letzten, die etwas anderes behaupten w├╝rden, allerdings k├Ânnen sie auch viel Stress erzeugen. Mit diesen einfachen Tricks k├Ânnt ihr euch die ben├Âtigte Entspannung zur├╝ckerobern.

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Foto: Physical Notifications by Johan Larsson - Licensed under CC BY 2.0

Foto: Physical Notifications by Johan Larsson – Licensed under CC BY 2.0

Die Nutzung von Smartphones kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt Zeitgenossen, die haben nur wenige Apps installiert und auch Chat-Benachrichtigungen bringen sie nicht aus der Ruhe ÔÇô und dann gibt es noch die Poweruser, die unz├Ąhlige Apps installiert haben und t├Ąglich mit massenhaft Benachrichtigungen aller Art zugesch├╝ttet werden. Je mehr ein Smartphone genutzt wird, desto gr├Â├čer ist der Stress, der davon ausgeht. Dieser Stress muss gar nicht bewusst wahrnehmbar sein, sondern kann sich auch ganz heimlich im Schutze des Unbewusstseins ins Leben schleichen. Doch man kann diesen Stress mit diesen einfachen Tricks auf ein Minimum reduzieren und endlich wieder entspannen.

  1. Klingelt├Âne und Vibration ausschalten
  2. Eine neue E-Mail, eine WhatsApp-Nachricht, bei Free2Play-Spiel XY ist ein neues Level erreicht, bei Facebook gibt es eine neue Freundschaftsanfrage und bei Google+ hat jemand auf meinen Beitrag kommentiert. Jedes dieser Ereignisse wird mit einer Benachrichtigung angek├╝ndigt, die nicht nur mit einem kleinen Icon am oberen Bildschirmrand, sondern auch mit einem Ton und einer Vibration (sowie einem Leuchten der Benachrichtigungs-LED) die Aufmerksamkeit des Nutzers erlangen will.
    Da die meisten dieser Ereignisse kein sofortiges Handeln erfordern, erzeugen sie nur unn├Âtigen Stress. Die Vibration sowie die Benachrichtigungst├Âne auszuschalten hilft hier ungemein um mal zur Ruhe zu kommen.
    Unter Android 5.0 steht eine deutlich flexiblere Handhabung der Benachrichtigungen zur Verf├╝gung ÔÇô alle die mit einer ├Ąlteren Android-Version unterwegs sind, oder die noch mehr Kontrolle ├╝ber die Benachrichtigungen brauchen, sollten sich unbedingt die App Offtime angucken.

  3. Push-Benachrichtigungen ausschalten
  4. Das oben genannte Szenario l├Ąsst sich auch noch anders in den Griff bekommen. Bei den meisten Apps kann man die Push-Benachrichtigungen ausschalten. So erh├Ąlt man mehr Kontrolle ├╝ber die Zeiten, in denen man erreichbar ist. Wenn ich nicht gest├Ârt werden will, gucke ich einfach nicht in der App nach.

  5. E-Mail- und/oder Messenger-Alerts reduzieren
  6. Ein Gro├čteil des Stresses hat mit dem Gef├╝hl zu tun, umgehend antworten zu m├╝ssen. Doch sein wir mal ehrlich, die meisten E-Mails oder Instant-Messenger-Nachrichten k├Ânnen auch ein bisschen warten. E-Mails kann man bequem von Push auf Pull umschalten und so selber kontrollieren, wann man sich damit auseinandersetzen m├Âchte ÔÇô bei Instant-Messenger-Nachrichten ist dies nicht ganz so einfach, doch hier k├Ânnten die ersten beiden Tipps vielleicht helfen.

  7. Redundanz vermeiden
  8. Mal ganz ehrlich, wie viele Instant Messenger habt ihr installiert? Zwei? F├╝nf? Oder gar mehr? Es gibt immer Freunde, die sich einem Messenger verweigern und daf├╝r einen andere pr├Ąferieren. Das Problem ist allerdings, dass dort meistens nur eben ein Freund zu finden ist. Hier ist es sinnvoll derartige Messenger, die eigentlich nicht wirklich genutzt werden, zu deinstallieren und dem jeweiligen Freund einen anderen Kommunikationsweg ans Herz zu legen. Zwei bis drei Instant Messenger sollten eigentlich ausreichen und deinen Freundeskreis weitestgehend abdecken.

  9. Zeitvertreib-Apps verstecken
  10. Zu viele Apps auf dem Homescreen, die bei jeder Aktion auf dem Smartphone auch noch mal schnell gecheckt werden. Was passiert auf Instagram, oder Facebook? Hat XY mal wieder getwittert und was ist im Weltgeschehen in den letzten 15 Minuten Neues passiert? Die Berieselung derartiger Apps ist pure Zeitverschwendung und sie sollten, wenn nicht absolut notwendig, zwei bis drei Homescreens entfernt platziert werden.

  11. Smartphone regelm├Ą├čig bereinigen
  12. Dieser Tipp ist vor allem f├╝r Nutzer sinnvoll, die st├Ąndig neue Apps installieren und ausprobieren, diese bei Nichtweiterverwendung aber nicht wieder deinstallieren. Eine halbe Stunde im Monat sollte reichen, einfach mal zu ├╝berlegen, ob man all die Apps wirklich braucht und ob sie helfen, ein ausgeglicheneres und entspannteres Leben zu f├╝hren. Falls nicht, einfach deinstallieren. Dies kann man mit einem wiederkehrenden Termineintrag regelm├Ą├čig durchf├╝hren.

  13. Kaufe dir eine Armbanduhr
  14. Wenn du jetzt an eine Smartwatch denkst, hast du nicht verstanden, worum es geht. Wenn man das Telefon als Armbanduhrersatz nutzt, wird man bei jedem Blick darauf an die ganzen Benachrichtigungen erinnert und verleitet, mal eben Twitter/Facebook/Google+ zu checken, wenn man Ger├Ąt ohnehin schon mal in der Hand und entsperrt hat. Eine Armbanduhr kann diesen Stressfaktor wunderbar ausschalten.

(via Smarticular)

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