Android – Das überlegene Betriebssystem für Online-Games und Apps

Schaut man sich Smartphones und Tablets an, findet man mit Android, iOS, Microsoft und dem Blackberry verschiedene Betriebssysteme, die auf dem Markt verfügbar sind. Doch realistisch betrachtet sind nur noch Android und iOS statistisch relevant und daher die wichtigsten Betriebssysteme, die man betrachten muss. Wir haben uns angeschaut, warum Android die bessere Wahl ist für Nutzer, die gerne Apps und Online-Games spielen.

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Android erobert die Welt

Mit der „Open Handset Alliance“ schuf Google im Jahre 2007 ein Konsortium verschiedener Unternehmen mit dem Ziel Transparenz und Kompatibilität bei der Entwicklung zu wahren. Diese Regel gilt verpflichtend für alle Mitglieder dieser Allianz, weswegen beteiligte Unternehmen aus der Softwarebranche, Mobiltelefonherstellern, Netzbetreibern, Chipherstellern oder Marketingunternehmen, sich auf das quelloffene Betriebssystem Android geeinigt haben, was übrigens auf Linux basiert. Der Plan von Google und seinen Partnern ging voll auf, denn seit 2016 kontrolliert Android fast 90 % des gesamten Smartphonemarktes. Apple hatte sich sehr darauf konzentriert, sein Betriebssystem exklusiv und verschlossen zu halten, weshalb das iOS auch nur bei Apple-Geräten zu finden ist.

Freiheit und Offenheit

Genau das ist der erste ausschlaggebende Unterschied zwischen beiden Systemen. Bei Android haben Nutzer eine viel höhere Vielfalt und Flexibilität, was genau das Ziel von Googles Konsortium gewesen ist. Somit besitzen Verbraucher die Freiheit, sich auf dem Markt zwischen allen möglichen Marken entscheiden zu können, seien es Geräte von Samsung, Sony, LG, HTC, Xiaomi, Motorola und vielen mehr. Hinzu kommt, dass die günstigsten Android-Einsteiger-Handys schon unter 250 Euro erhältlich sind, im Gegensatz zu den teuren iPhones, die es ab 600 Euro gibt. Doch die Vielfalt endet nicht bei den verschiedenen Geräten, auch das Android selber kommt in verschiedenen Ausführungen daher. Dank der quelloffenen Natur ist es einfach für die Unternehmen, ihre eigenen Features und Variationen einzubauen.

App-Paradies

Trotz dieser Unterschiede herrscht natürlich eine komplette Kompatibilität untereinander, was auch der wichtigste Grund dafür ist, dass die meisten Apps für Android entwickelt werden. Dazu zählen auch mobile Online-Games, angefangen bei Casual Games wie Candy Crush oder Angry Birds, gibt es für gesellige Menschen auch Social-Media-Spiele und iGaming-Apps wie die Spieleautomaten bei William Hill, sie alle sind über Androidgeräte zu finden. Natürlich gilt dies auch für komplexere Gaming Apps, denn es gibt neben Strategietiteln auch schon Shooter für das Android zu finden. Umgekehrt kann man sagen, dass keine Apps für das iOS existieren, die es nicht auch für Android gibt.

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Bequem und kompatibel

Auch ansonsten bietet Android mit seinen Geräten ein viel nutzerfreundlicheres Profil. Wer Dateien wie Musik, Bilder oder Videos zwischen seinem PC und dem Smartphone austauschen will, kann hier einfach die Ordner verschieben, bei Apple ist eine spezielle, hauseigene Software notwendig. Auch bei den Ladekabeln fährt Apple sein eigenes Ding, während bei allen Androidgeräten die USB-Anschlüsse standardisiert sind. Jeder hat diese Situation schon erlebt, bei der der eigene Akku fast leer ist und man einen Freund nach dem Aufladekabel bittet, das jedoch nicht passt, da dieser ein iPhone besitzt. Darüber hinaus bieten Android-Geräte die Möglichkeit, Akkus auszutauschen und auch extra Speicherkarten installieren zu können.

Fazit

Der offene Android-Code hilft dabei, dass immer mehr Menschen mithelfen, das OS weiterzuentwickeln, weswegen auch die Nutzerbasis weiter wachsen wird. Es ist fast sicher zu sagen, dass die Marktherrschaft und damit die App-Vielfalt auch in Zukunft auf der Seite der Allianz der Willigen stehen wird.