Android M: App-Berechtigungen sollen uns mehr Kontrolle geben

Redaktion 8. Mai 2015 0 Kommentar(e)

Auch die diesj√§hrige Google I/O k√∂nnte wieder besonders interessant werden, sofern man den j√ľngsten Ger√ľchten Glauben schenken darf. Neben einer neuen Android-Version soll es auch eine Sprachsteuerung f√ľr Drittenbieter-Apps und vieles mehr geben. Ein besonderes Highlight k√∂nnten die versch√§rften App-Berechtigungen sein, die unter Android M Einzug halten sollen.

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play_store_berechtigungen

Derzeit haben die Nutzer von Android ab Werk keine M√∂glichkeit gewissen Apps den Zugriff auf Kontakte, Fotos oder Kamera zu untersagen. Die einzige M√∂glichkeit eine solche Steuerung zu nutzen ist entweder ein Berechtigungsmanagers von einer Custom ROM (z.B. CyanogenMod) oder die Nachr√ľstung eines solchen Mangers √ľber eine App. Meist ist f√ľr die letztere Variante ein Root-Zugriff notwendig. Eine sehr gute App, die auch ohne Root-Zugriff deine Privatsph√§re sch√ľtzen kann ist ‚ÄěSRT App Guard‚Äú und kann von hier heruntergeladen werden.

Android M mit Berechtigungs-Manager

Damit man k√ľnftig nicht mehr auf solche Drittanbieter-Apps zur√ľckgreifen muss, soll Google mit dem kommenden Release von Android M eine entsprechende Berechtigungs-Kontrolle einf√ľhren. Wirklich neu ist das Feature nicht mehr. Schon seit einigen Jahren bietet Android eine Berechtigungskontrolle, allerdings wurde diese nie von Google wirklich publik oder zug√§nglich gemacht. Der Grund: Apps werden mit einer gewissen Grundvoraussetzung an Berechtigungen entwickelt. Wenn diese nicht erteilt werden, sind die Anwendungen nicht mehr funktionst√ľchtig und st√ľrzen folglich ab.

Diesem Problem scheint Google jetzt endlich Herr zu werden und arbeitet entsprechend an einer Grundfunktion f√ľr Android M, womit uns die genaue Einstellung der Berechtigungen erm√∂glicht werden soll.

In welcher Form das Ganze kommen wird und wie weit wir in das System eingreifen können ist derzeit nicht klar. Die Ambitionen in diese Richtung seitens Google sind aber schon einmal sehr löblich.

Quelle: Bloomberg

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