Apple Music: Apple stellt eigenen Musik-Streamingdienst vor

9. Juni 2015 0 Kommentar(e)

Apple hat gestern im Rahmen des WWDC einen eigenen Musik-Streamingdienst pr├Ąsentiert, genannt schlichtweg Apple Music. Das Angebot erinnert stark an Spotify und Co., Apple will laut eigener Aussage aber „ein neues Kapitel“ am Musikmarkt aufschlagen.

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„One more thing“: Mit dem mittlerweile weltweit bekannten Steven Jobs-Zitat k├╝ndigte CEO Tim Cook gestern Abend Apple Music an. W├Ąhrend der Slogan beispielsweise auch bei der spektakul├Ąren Pr├Ąsentation des ersten iPhones zum Einsatz kam, kann der neue Streamingdienst aus Cupertino nur bedingt ├╝berzeugen ┬á– einfach, weil das Angebot kaum Neuheiten aufweist. 9,99 US-Dollar will Apple daf├╝r im Monat, die ersten drei Monate sind kostenlos. Nett: F├╝r Familien gibt es ein Spezialangebot, 14,99 US-Dollar sind f├╝r bis zu sechs Personen f├Ąllig.

So funktioniert Play Music – [Video]

Grunds├Ątzlich handelt es sich bei Apple Music um ein Musikabo, ├Ąhnlich wie bei Spotify oder Pandora. Es gibt Playlists, die von Nutzern erstellt und geteilt werden k├Ânnen, daneben aber auch Sammlungen nach Genres, Vorlieben oder f├╝r spezielle Aktivit├Ąten – ganz wie bei Spotify. Bei Apple Music sollen allerdings auch Musikvideos zur Verf├╝gung stehen, zudem plant Apple einen eigenen Radiosender: Der hei├čt „Beats 1“ und l├Ąuft rund um die Uhr live aus New York, Los Angeles und London.

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Ebenfalls nett: Mit „Connect“ h├Ąlt eine neue Funktion Einzug, mit der Bands und Interpreten mit Fans in Kontakt treten k├Ânnen. Der Vorteil: Auch unbekannte K├╝nstler ohne Plattenvertrag k├Ânnen ihre Werke teilen. Neben neuen Features hat Apple auch optische Verbesserungen vorgestellt, die hauseigene Musikapp wurde grundlegend ├╝berarbeitet.

Die Keynote in voller L├Ąnge – [Video]

Wer sich selbst von der Anwendung ├╝berzeugen will: Ab dem 30. Juni steht die App in ├╝ber 100 L├Ąndern zum Download bereit, darunter recht fix auch Deutschland. Ob Apple Music auch in ├ľsterreich und der Schweiz gleich Ende des Monats an den Start geht, ist hingegen noch unklar. Zur Installation ist ├╝brigens iOS 8.4 notwendig, iOS 9 wurde bekanntlich ebenfalls am WWDC vorgestellt. Auch Android-Nutzer d├╝rfen sich freuen: Der Dienst wird auch f├╝r das Konkurrenzsystem kommen.

Quelle: Apple, via derStandard

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f├╝r die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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