Autos von VW erkennen Schulkinder k├╝nftig per App

24. April 2016 0 Kommentar(e)

Die App nennt sich Schutzranzen und stammt von der Coodriver GmbH, mit der Volkswagen nun eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Die App soll Autofahrern helfen, Kinder im Stra├čenverkehr rechtzeitig zu erkennen und so Gefahrensituationen zu vermeiden.

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Quelle: Shutterstock [Krivosheev Vitaly]

Der Albtraum jedes Autofahrers: Ein Kind rennt zwischen zwei parkenden Fahrzeugen auf die Stra├če, direkt vor sein Auto. Gar nicht weit hergeholt, denn besonders kleine Kinder untersch├Ątzen h├Ąufig die Gefahren im Stra├čenverkehr.┬á Das hat nun ein Ende, daf├╝r sorgt die erw├Ąhnte App.

Warnung vor dem Kinde

Schulkinder m├╝ssen die App zun├Ąchst auf ihr Smartphone herunterladen. Dann sendet sie deren aktuelle Position an die Coodriver Cloud. Das w├╝rde voraussetzen, dass jedes Kind ein Smartphone besitzt. Dem ist aber nicht so, deshalb gibt es auch eine smartphonefreie L├Âsung. Das ist ein im Schulranzen integrierter GPS-Sender, der die Position in die Cloud sendet. Dieser Tracker wird von der Coodriver GmbH kostenfrei verliehen.

Wie auch immer, die Position des Kindes und des Autofahrers wird vom System bestimmt und verschl├╝sselt an eine Cloud ├╝bertragen. Der Cloud Server berechnet den notwendigen Sicherheitsabstand zwischen Kind und Fahrzeug. Wird dieser unterschritten, warnt die in das Auto integrierte App vor dem Kind am Stra├čenrand, entweder ├╝ber ein optisches oder ├╝ber ein akustisches Signal. Und das hoffentlich lange bevor der Fahrer ein herannahendes Schulkind ├╝berhaupt erkennen kann.

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Nur mit 5G m├Âglich

Im Idealfall verschafft ihm diese Vorgehensweise gen├╝gend Vorwarnzeit, um rechtzeitig zu bremsen. Genau f├╝r solche Systeme ist es wichtig, in Zukunft auf 5G zu setzen, auf ein Datennetz, das pfeilschnell ist ÔÇô und eine sehr kurze Latenzeit hat. Denn was n├╝tzt es, wenn die ├ťbertragung der Daten eine halbe Sekunde dauert und das Kind in 3 Zehntelsekunden vor das Auto l├Ąuft.┬á Eine Herausforderung, der sich die Mobilfunker in n├Ąchster Zeit stellen werden.

Quelle: VW

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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