Betrug auf Instagram & WhatsApp: Vermeintliche H&M-Gutscheine stellen sich als Abzocke raus

18. September 2015 0 Kommentar(e)

Vorsicht bei dubiosen WhatsApp-Nachrichten. Mal wieder sorgt eine gefährliche Kettennachricht fĂĽr Aufsehen, diesmal offenbar lanciert von der Modekette H&M – was natĂĽrlich nicht stimmt. Hinter dem Angebot stecken BetrĂĽger, wer nicht aufpasst, wird zur Kasse gebeten.

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Der Ablauf ist immer gleich: Eine WhatsApp- oder Instagram-Nachricht trudelt ein, mit einem netten, vor Rechtschreibfehlern nur so strotzenden Nachricht. Wenn hier die Alarmglocken noch nicht schrillen, geht es weiter: Ein Link fĂĽhrt zu einer angeblichen Aktionsseite, ein Umfragebogen soll beantwortet werden, um anschlieĂźend die Chance auf mindestens 150 Euro in Gutscheinform zu erhalten. Den bekommt man allerdings nie, dafĂĽr könnten aber schon bald jede Menge Rechnungen ins Haus flattern. Hinter dem Angebot versteckt sich nämlich nichts anderes als eine dreiste Abofalle: Nach der Umfrage mĂĽssen persönliche Daten angegeben werden; spätestens hier ist Schluss mit lustig. Vorher will die Abofalle aber noch, dass das Angebot an Freunde verschickt wird – mit ein Grund, warum sich derartiger Mist in Rekordzeit seine Wege durch das WWW bahnen kann. Was von Freunden kommt, kann immerhin nicht schlecht sein.

Dem ist ganz und gar nicht so: Ganz versteckt finden sich nämlich einige Paragraphen, die sich weniger schön lesen: Bis zu drei SMS wöchentlich dĂĽrfen dem Nutzer gesendet werden, jede davon schlägt mit satten fĂĽnf Euro zu Buche. Wir rechnen hoch: Drei Nachrichten zu je fĂĽnf Euro pro Woche, bei rund 52 Wochen: 780 Euro wären damit in den Wind geschossen. Die Abofalle läuft momentan offenbar in Deutschland, Ă–sterreich und der Schweiz, der Text kann je nach Land variieren – das Ergebnis ist allerdings immer das gleiche. Wir warnen an dieser Stelle also: Kein groĂźes Unternehmen sendet Gutscheine ĂĽber WhatsApp und persönliche Daten sollten bei dubiosen Angeboten schon gar nicht preisgegeben werden.

Also: Finger weg, und falls jemand eine derartige Einladung bekommt – klärt den Absender auf, damit die Kettennachricht sich nicht noch weiter ausbreiten kann.

[via Mimikama]

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂĽr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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