Facebook M: Deshalb ist der Assistent besser als Google Now, Siri oder Cortana

Peter Mußler 27. August 2015 2 Kommentar(e)

Mitte Juli kam das Gerücht auf, dass Facebook an einem Google Now-Konkurrenten Namens Monypenny arbeitet. Der persönliche Assistent ist jetzt schon verfügbar und macht einen sehr guten Eindruck. Sogar einen derartig guten, dass sich Google Now, Siri und Cortana fürchten müssen.

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Die persönlichen Assistenten sind zweifelsohne ein Ding. Immerhin haben die großen Player (Google, Apple und Microsoft) bereits entsprechende Lösungen im Angebot. Jetzt gesellt sich auch noch Facebook dazu und bietet bereits für ausgewählte Nutzer des Messengers den persönlichen Assistenten an.

Facebook M erledigt das!

Was wir bereits von den wenigen Testern erfahren durften, freut uns ganz besonders. Anscheinend ist die Benutzung von Facebook M mit einer echten Unterhaltung mit einem persönlich Assistenten zu vergleichen. Beispielsweise kannst du Facebook M sagen, dass deine Freunde ein Baby bekommen und du noch auf der Suche nach einem Geschenk bist. Sie wurden aber schon mit Spielzeug und Kleidung überhäuft. Entsprechend deiner Vorgabe schlägt das Tool, welches übrigens in den Facebook Messenger integriert und als normale Unterhaltung eingebettet ist, dann ein entsprechendes Geschenk vor.

Auf diese Weise kannst du dir beispielsweise Tische reservieren lassen, ein gemütliches Örtchen zum Relaxen oder andere Dinge erledigen lassen.

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Unterstützung durch Menschen

Dass sich Facebook M beispielsweise bei der Auswahl von Geschenken wie ein Mensch verhält ist kein Zufall. Im Hintergrund werden die Antworten nämlich von Menschen in der Facebook-Zentrale abgesegnet. Auf diese Weise kommt es zu keinen unbefriedigenden Ergebnissen und die Nutzer werden eher wieder zu Facebook M greifen, um sich kleinere Aufgaben erledigen zu lassen.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Wenn Facebook M immer eine 100 prozentige Zufriedenheitsquote erreicht, ist es logisch, dass immer mehr Menschen auf den Service zurückgreifen und diesen auch gerne benutzen. In dieser Hinsicht hat Facebook das System auf jeden Fall schon einmal verstanden.

Facebook M lernt

Bis Facebook M aber soweit ist, bedarf es noch einer ganzen Menge an Anfragen und vor allem viel Manpower. Durch die Vorschläge und das Absegnen der Antworten lernt Facebook M nämlich ständig dazu. Irgendwann soll der Dienst aufgrund des Lernalgorithmus in der Lage sein, die Antworten ganz ohne menschliche Hilfe zu geben. Das ist auch bitter nötig, denn sollte das Feature für alle Facebook Messenger-Nutzer (über 700.000) zur Verfügung stehen, ist eine Automatisierung zwingend erforderlich.

Quelle: Facebook

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.