FlipFlip: Eine Zwölfjährige und ihr Vater stellen die Welt auf den Kopf

16. Mai 2015 0 Kommentar(e)

Ein zw√∂lfj√§hriges M√§dchen hat zusammen mit seinem Vater ein Android-Spiel entwickelt, das genauso s√ľchtig machend ist, wie simpel.

In diesem Spiel steht die Welt Kopf, zumindest zeitweise. Genaugenommen, jedes Mal, wenn du auf den Bildschirm tippst. Und das machst du nicht aus Jux und Tollerei, sondern um eine Kugel, die in einer von Löchern unterbrochenen, horizontalen Bahn läuft, auf die obere Seite der Bahn zu bugsieren, bevor  sie in so ein Loch fällt. Doch hoppla, auch oben sind Löcher. Genaugenommen unten, denn oben ist ja nun unten, weil du ja mit deinem Fingertipp den gesamten Bildschirminhalt auf den Kopf gestellt hast. Du musst also ständig tippen, aber eben mit einem sehr präzisen Timing.

Schnell tippen, bevor die Kugel in den Abgrund st√ľrzt, dann wird die Spielwelt auf den Kopf gestellt. Doch das hilft nur vor√ľbergehend.

Schnell tippen, bevor die Kugel in den Abgrund st√ľrzt, dann wird die Spielwelt auf den Kopf gestellt. Doch das hilft nur vor√ľbergehend.

Ausgedacht hat sich das Spiel die kleine Lena aus N√ľrnberg. Sie liegt seit einigen Monaten im Krankenhaus ¬†und spielt immer wieder mal auf Ihrem Tablet. Doch ihr Wunsch war immer, ein eigenes Spiel zu entwickeln. Das konnte sie nun zusammen mit Ihrem Vater verwirklichen.

Die Zeichnungen zum Spiel hat weitestgehend das M√§dchen alleine auf dem Tablet entworfen, f√ľr die Android-Programmierung sorgte der Vater, der zu diesem Zweck das Buch „Beginning Android Games“ von Mario Zechner und Robert Green studierte.

Wir finden, dass das, was dabei herausgekommen ist, durchaus das Zeug hat, eine große Anhängerschaft zu finden. Hier könnt ihr das Spiel herunterladen.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch√§ftsf√ľhrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa√ü, dass er daf√ľr sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat√ľrlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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