Google streamt Apps aufs Smartphone – Erster Test gestartet

Redaktion 19. November 2015 0 Kommentar(e)

Um auf Informationen aus Apps zugreifen zu können, war bisher immer eine Installation der entsprechenden Anwendung erforderlich. Das hat jetzt ein Ende, denn Google will das Streamen von Apps ermöglichen.

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Die Google Suche ist ein mächtiges Werkzeug. Innerhalb von Sekundenbruchteilen stehen eine Unzahl an Sucheinträge zur Verfügung und quasi alles kann „ergooglet“ werden. Vor allem in Verbindung mit dem mobilen und ständigen Begleiter – dem Smartphone – sind die Infos allzeit abrufbar.

Auch Google hat bereits gesehen, dass die schlauen Handys die Zukunft sind. Aus diesem Grund legt das Unternehmen aus Mountain View immer mehr den Fokus auf eine einfache und intuitive Bedienung via Smartphone. Ein weiterer großer Schritt in diese Richtung ist die jüngste Neuerung: Künftig sollen Informationen, die eigentlich in separaten Apps inkludiert sind, auch zur Verfügung stehen, wenn die App nicht auf dem Smartphone installiert ist. Doch nicht nur die Listung der externen Inhalte in der Google-Suche will Google ermöglichen.

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Streaming via WLAN

Zusätzlich zu dem exklusiven Content werden nämlich künftig auch Apps gestreamt. Konkret bedeutet das „Streamen von Apps“, dass die App-Umgebung aufs Smartphone geladen und der Inhalt darin angezeigt wird. Voraussetzung für dieses Feature ist nicht nur der Suchtreffer aus einer App, die dieses Feature bereits unterstützt, sondern auch eine gute Internetverbindung via WLAN.

Bereits über 100 Milliarden Indizes hat Google über zwei Jahre angefertigt, die Inhalte aus Apps wie Facebook, Instagram, Airbnb und Pinterest beschreiben.

Test in kleinem Kreis

Als Stream-Demo zeigt Google einen Suchtreffer von Hotel Tonight. Hier werden die Inhalte, die eigentlich in der App angezeigt werden, auf ganz einfache Weise in der Google-Suche gezeigt – ohne dass die App auf dem Smartphone überhaupt installiert ist.

Derzeit wird die Technologie noch im kleinen Kreis getestet. Sobald sie zuverlässig arbeitet und keine größeren Fehler mehr vorhanden sind, wird die Technik dann für die breite Masse zur Verfügung stehen.

Quelle: Google

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