Google veröffentlicht bessere Apps für das iPhone als für Android

Hartmut Schumacher 11. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Google behandelt Android gelegentlich ein wenig schlechter als iOS. Dafür gibt es einen guten Grund.

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(Foto: OgleEye)

(Foto: OgleEye)

Wo liegen eigentlich die Prioritäten von Google, wenn es um mobile Betriebssysteme geht? Spontane Antwort: Bei Android, klar. Allerdings scheint das nicht so ganz zu stimmen, wenn man einen Blick auf die Qualität der Google-Apps wirft.

Ein Beispiel dafür ist die Messenger-App „Hangouts“, die auf iOS-Geräten bequemer zu bedienen ist.

Andere Apps erscheinen sogar zunächst für iOS und erst nach einer längeren Verzögerung für Android (wenn überhaupt):

Die Bildschirmtastatur „Gboard“ beispielsweise, die über eine eingebaute Suchfunktion verfügt. Oder die App „Motion Stills“, die Serienfotos stabilisiert und auf Wunsch in eine GIF-Animation umwandelt.

Der Grund für dieses Paradox dürfte vielleicht darin liegen, dass 75 Prozent der Einnahmen, die Google durch Werbung auf Smartphones und Tablets erzielt, von iOS-Geräten stammen …

Quellen: Gboard, Motion Stills, AppleInsider

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.