H√∂r mal, wer da schreit – App √ľbersetzt Baby-Gebr√ľll

Michael Derbort 26. Juni 2016 1 Kommentar(e)

Die Versuchung liegt nahe, sich √ľber diese App lustig zu machen. Was w√ľrde wohl passieren, wenn wir dieses Tool auf Ian Gillans legend√§ren Schreikrampf im Deep-Purple-Klassiker „Child in Time“ ansetzen? W√ľrde uns diese Software dann mitteilen, dass der S√§nger lediglich eine frische Windel braucht? Bl√∂dsinn: „Infant Crying Translator“ ist tats√§chlich eine wertvolle Hilfe vor allem f√ľr unerfahrene Eltern.

Foto: Enru Lin

Foto: Enru Lin

Hilfestellung aus der Cloud

Bei dieser App handelt es sich um das Ergebnis jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit: Anhand von Babygeschrei kann uns dieses Tool mitteilen, was mit dem Nachwuchs los ist. Unz√§hlige Samples von schreienden Babys bis zu einem Alter von sechs Monaten sind bereits in der Cloud gespeichert. Meldet der Nachwuchs Zuwendungsbedarf an, kann „Infant Crying Translator“ die Schreie aufnehmen, mit der Bibliothek in der Cloud abgleichen und anschlie√üend verzweifelten Eltern mitteilen, was uns der Kurze √ľberhaupt sagen m√∂chte.

Die Trefferquote liegt sicherlich noch nicht bei exakt einhundert Prozent, Eltern m√ľssen auch trotz App hier und da ein wenig selbstst√§ndig denken, aber gerade wenn unerfahrene Erzeuger noch nicht so genau wissen, was sie nun richtigerweise tun sollen, k√∂nnte dieses Tool durchaus die korrekte Hilfestellung liefern. Infant Crying Translator ist im Play Store f√ľr 2,99 Euro erh√§ltlich.

Quelle: Daily Mail

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