Im2Calories: Entwickler spricht über Pläne mit der Google-App

8. Juni 2015 0 Kommentar(e)

Es gibt neue Infos zu Im2Calories, einer neuen App von Google: Kevin Murphy, ein Wissenschaftler von Google, hat sich näher zu den Funktionen der App geäußert. Wir fassen zusammen.

Auch interessant: Project Soli: Google schraubt an neuem Interface zur Gestensteuerung

Foto: Shutterstock (212600407)

Foto: Shutterstock (212600407)

Bereits Ende letzter Woche berichteten wir über die Pläne von Google: Mit Im2Calories soll der Nutzer künftig einfach sein Essen fotografieren, um Informationen zu Kalorien und anderen Werten der Mahlzeit zu bekommen. Die App greift dazu auf eine Art Algorithmus zu, das geschossene Bilder wird in kleinste Details zerlegt und durch eine Datenbank gejagt. Bislang liegt die Erkennungsquote allerdings nur bei 20 Prozent – was sich laut Murphy aber schon bald ändern soll: Eine Fehlerquote von lediglich 20 Prozent sei bereits ein großer Erfolg, meinte er im Rahmen der Präsentation.

Die Technologie hinter dem System nenne sich „Mustererkennung“, wofür allerdings jede Menge Basisdaten notwendig wären. Das heißt im Umkehrschluss: Umso mehr Fotos bereitstehen, umso besser erkennt die App auch das fotografierte Essen. Und damit soll das Ende der Fahnenstange noch gar nicht erreicht sein: Laut Murphy sei die App nur der Anfang, in Zukunft sollen Fotos mittels spezieller Software auf verschiedenste Inhalte untersucht werden können. Was genau geplant ist, verriet der Google-Mitarbeiter allerdings nicht.

Er ist aber überzeugt davon, dass die App Erfolg haben wird:

Für mich ist klar, dass die Leute so etwa wirklich wollen und dass es [die App, Anm.] sehr praktisch ist.

Wann sich letztendlich auch die Nutzer von Im2Calories und der Arbeit von Google überzeugen können, steht allerdings noch in den Sternen: Einen offiziellen Starttermin für die Anwendung gibt es noch nicht, Google schraubt noch fleißig am Algorithmus – wer sein Essen momentan fotografieren und „sinnvoll“ weiterverarbeiten möchte, muss also wohl noch auf Instagram zurückgreifen.

Quelle: Mashable, via Caschy

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_OJ_neu

Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

Facebook Profil Google+ Profil