Peeple: App zum Bewerten von Menschen soll im November gelauncht werden

2. Oktober 2015 2 Kommentar(e)

Eine neue App sorgt für Aufruhr – noch bevor sie überhaupt in den virtuellen Stores angekommen ist: Mit Peeple sollen sich Menschen gegenseitig bewerten, in drei verschiedenen Kategorien. Die Idee hinter der Anwendung stößt naturgemäß auf viel Kritik, vor allem, weil sich niemand gegen die Bewertungen wehren kann.

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peeple

Man stelle sich vor: Man streitet mit einem Bekannten, den man vielleicht nicht hundertprozentig sympathisch findet – und ließt am nächsten Tag am Smartphone eine negative Bewertung über sich. Klar, es mag schlimmeres geben, als eine sinnlose App, in der man eben nicht fünf von fünf Sternen für seinen Charakter bekommt. Aber das ist schließlich subjektiv, und Menschen mochten sich auch schon vor dem digitalen Zeitalter nicht.

Aber: Die App geht in eine ganz neue Richtung; einfach, weil sich niemand gegen eine negative Kritik wehren kann. Was man bislang einfach ausdiskutierte – im Optimalfall – findet nun umgehend den Weg ins Netz. Zumindest, wenn es nach den beiden Macherinnen geht: Die sprechen zwar von einer „positiven App“, beispielsweise, um Babysitter zu finden. Ob das so funktioniert, sei dahingestellt. Die Idee ist folgende: Man meldet sich bei „Peeble“ mit dem Facebook-Account an und kann dann Menschen bewerten – mit bis zu fünf Sternen. Zur Auswahl stehen drei Kategorien, „beruflich“, „persönlich“ und „romantisch“. Beleidigungen werden allerdings untersagt.

Der zu bewertende Mensch muss allerdings seine Handynummer hinterlegt haben, bei Wertungen unter zwei Sternen bekommt er nämlich eine SMS, damit der Streit oder die schlechte Bewertung besprochen werden kann. Nach 48 Stunden geht die Bewertung aber online, unabhängig von der bewerteten Person. Die gute Nachricht: Die App wird vorerst nur für iOS bereitgestellt, Android soll allerdings folgen.

Eure Meinung zu Peeple? Lustiger Spaß oder gefährliches System? Wir freuen uns über Kommentare!

Quelle: The Onion

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews für die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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