Pushbullet stellt Service zum schnellen Datenaustausch zwischen zwei Geräten vor

Redaktion 17. Juni 2015 0 Kommentar(e)

Dank der App Pushbullet war der Austausch von Links zwischen mehreren Geräten noch nie so einfach. Als Ergänzung kommt jetzt „Portal“ dazu, womit sich künftig auch größere Dateien schnell zwischen den Geräten austauschen lassen.

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Der schnelle Datenaustausch zwischen mehreren Geräten wird derzeit mit Hilfe von diversen Cloud-Speichern wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive realisiert. Das „Problem“ daran ist allerdings, dass der Datenaustausch immer über die Server des Betreibers abgewickelt wird – egal ob beide Geräte im gleichen lokalen Netzwerk untergebracht sind oder nicht.

Genau hier punktet Portal. Mit Hilfe der neuen App wird die Übertragung von Daten in einem lokalen Netzwerk zum Kinderspiel. Anstatt die Daten nämlich auf einen Server ins Internet hochzuladen und anschließend wieder auf dem anderen Gerät herunterzuladen, werden bei dieser Methode die Daten direkt im lokalen Netzwerk übertragen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Zum einen wird das Datenvolumen geschont und zum anderen ist die Übertragungsdauer deutlich kürzer.

Aber auch das ist nicht wirklich neu. Wirklich innovativ wird das Ganze erst bei Initialisierung der Datenübertragung. Um eine Datenübertragung einzuleiten musst du einfach nur auf die Webseite portal.pushbullet.com navigieren, die Android-App auf dein Smartphone laden und anschließend mit dieser den angezeigten QR-Code scannen. Daraufhin verwandelt sich das Browser-Fenster in eine Drop-Zone in der du via Drag & Drop die zu übertragenden Dateien ablegen kannst. Egal ob Musik-Dateien, PDFs oder Bilder. Sogar Ordner werden in der vorliegenden Struktur vom PC auf das Smartphone kopiert.

Die Übertragung funktioniert dabei nur vom PC auf das Android-Gerät. Für den umgekehrten Weg gibt es noch keine Infos. Interessant ist aber, dass die Entwickler bereits hunderte Dateien auf einmal und auch Daten über einer Größe von 1 GB problemlos aufs Smartphone übertragen haben.

Quelle: Portal

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