Stiftung Warentest: Diese Sicherheits-Apps sch├╝tzen dein Smartphone am besten

Redaktion 31. Januar 2016 1 Kommentar(e)

Security-Apps geh├Âren zu den Verkaufsschlagern im Play Store. Doch wie n├╝tzlich sind die angeblichen Sicherheits-Helferlein wirklich? Im Test konnten nur f├╝nf Programme zuverl├Ąssig gegen Trojaner, Diebstahl und andere Gefahren sch├╝tzen.┬á

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ÔÇ×Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als guteÔÇť, lernt jeder Journalist von kleinauf. Wenig verwunderlich also, dass die Schlagzeilen ├╝ber vermeintlich gef├Ąhrliche Sicherheitsl├╝cken in Android gef├╝hlt mit jedem Tag zunehmen. Security-Apps sollen hier Abhilfe schaffen, versprechen zumindest die Anbieter. In ihrer neuesten Ausgabe hat die Stiftung Warentest (02/2016) insgesamt 13 Programme getestet und Avast, Norton und Co. auf Herz und Nieren gepr├╝ft.

Mit einer Wertung von 1,8 (Gut) sicherte sich Eset Mobile Security & Antivirus den ersten Platz des Tests. Die Sicherheits-Suite bot eine hervorragende Schutzfunktion gegen Trojaner, war einfach zu bedienen und macht auch bei einem Diebstahl beziehungsweise Verlust des Handys eine gute Figur. Mit einer Jahreslizenz von lediglich 10 Euro rei├čt die App zudem kein allzu gro├čes Loch ins Portemonnaie. Auf den Pl├Ątzen zwei und drei folgen Avast und Norton, die von den Warentestern ebenfalls mit ÔÇ×gutÔÇť bewertet wurden.

Eset Mobile Security & Antivirus im Play Store herunterladen. 

So sichert ihr euer Android-Smartphone:

Security-Apps k├Ânnen die Sicherheit des Smartphones erh├Âhen. Abgesehen davon kann jedoch auch der einzelne Nutzer mit ein paar einfachen Verhaltensregeln die Gefahren minimieren:

  1. Apps nur aus dem Play Store herunterladen: Google ├╝berpr├╝ft die in den Play Store eingestellten Anwendungen vorher auf etwaige Schadsoftware.
  2. Wachsam sein bei den Berechtigungen: Weshalb┬ám├Âchte etwa eine Wallpaper-App Zugriff auf SMS haben? Hier sollte der Nutzer vorher abw├Ągen, ob die eingeforderten Rechte auch tats├Ąchlich Sinn ergeben. Ab Android 6.0 Marshmallow ist es zudem m├Âglich, die Rechte individuell per App festzulegen.
  3. Mehrwert-Dienste sperren: Viele Trojaner senden beispielsweise im Hintergrund teure Premium-SMS. Beim Netzbetreiber ist es m├Âglich, solche Mehrwert- beziehungsweise Premium-Dienste im Vorfeld komplett zu sperren.
  4. Phishing-Schutz: Nutzer sollten tunlichst einen Browser mit integriertem Phishing-Schutz verwenden. Auf Android bietet sich an dieser Stelle nat├╝rlich Chromes┬áÔÇ×Safe-BrowsingÔÇť-Feature an.
  5. Ger├Ątemanager aktivieren: Mit dem Android-Ger├Ątemanager ist es m├Âglich, ein verlorenes oder gestohlenes Android-Smartphone zu orten, zu sperren oder zu l├Âschen.
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