Sicher im Internet unterwegs dank „Safe Browsing“

Redaktion 9. Dezember 2015 0 Kommentar(e)

Das Internet ist voller Gefahren: Viren, Malware, Phishing-Attacken und dergleichen warten nur darauf, dem arglosen Nutzer Schaden zuzufügen. Bisher schützte Google seine Chrome-User lediglich auf dem Desktop vor dem Ungemach, seit kurzem ist das sogenannte „Safe Browsing“-Feature aber auch in der Android-Version vorhanden. 

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Von der neuen Funktion können alle Nutzer Gebrauch machen, die auf ihren Geräten die Google Play Dienste in Version 8.1 installiert haben. In Verbindung mit Chrome für Android, hier ist Version 46 vonnöten, sollte der Schutz bereits automatisch voreingestellt sein. Wer hingegen auf Nummer sicher gehen will, kann im Chrome-Browser unter Einstellungen -> Datenschutz -> Safe Browsing nachschauen, ob das entsprechende Häkchen auch tatsächlich gesetzt ist.

Stellt sich die Frage, wieso Google so lange gebraucht hat, um das praktische Feature auch in die mobile Chrome-Version zu integrieren? Den Entwicklern von Googles Online-Security-Team zufolge, liegt das daran, dass die „Safe Browsing“-Funktion auf Smartphones und Tablets schwieriger umzusetzen sei. Da die Liste der Webseiten, vor denen Google Chrome im Ernstfall warnt, ständig aktuell gehalten werden muss, stellten sich bisher kaum überwindbare Herausforderungen in Sachen Datenvolumen und Akkulaufzeit der Mobilgeräte. Google kann also nicht unentwegt Aktualisierungen der Liste losschicken, da es das kostbare Datenvolumen und die Akkulaufzeit in Mitleidenschaft ziehen würde.

Safe Browsing: So hat Google das Feature integriert

Der Internetkonzern hat sich nun unter anderem damit beholfen, die Gefahren geografisch einzuteilen. Denn, so der Gedankengang, nicht jede Gefahr tritt in der jeder Region auch gleichmäßig auf. Wer also zum Beispiel in Afrika unterwegs ist, wird unter Umständen eine andere Gefahrenwarnung erhalten als der, der sich in Europa aufhält. Umgekehrt natürlich genauso. Auf diese Weise hofft Google, Datenvolumen und Akkuverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.

Quelle: Google Online Security (via GIGA)

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