Smartphone-App für personalisierte Routen testen und 70 Euro kassieren

11. März 2016 0 Kommentar(e)

Eine App testen und dafür auch noch Geld bekommen? Hört sich doch gut an, oder?

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Es handelt sich dabei um eine App des Austrian Institute of Technology (AIT) und Fluidtime, die personalisierte Routen für den Raum Wien, NÖ, OÖ, Salzburg, München und Bratislava anhand angegebener Präferenzen berechnet.

Das Problem: Wir legen unsere Wege meist aus reiner Gewohnheit immer mit dem gleichen Verkehrsmittel zurück, ohne uns Gedanken darüber zu machen,  ob nicht ein anderer Weg vielleicht besser wäre. Vielleicht käme man ja mit dem Fahrrad schneller ans Ziel als mit der U-Bahn? Oder unter Umständen geht es über die Freilandstraße zügiger voran als über die Autobahn?

Am AIT hat nun ein Konsortium aus den Bereichen Mobilitätsforschung, Motivationsforschung, Wetter-Diensten, Design und Gamification eine Smartphone-App entwickelt, die nach Angabe persönlicher Präferenzen die jeweils optimale Route von A nach B berechnet. Zu Beginn beantworten die Anwenderinnen und Anwender Fragen wie „Leben sie in der Stadt oder auf dem Land?“, „Wie häufig verwendenden Sie ein bestimmtes Verkehrsmittel?“ und für welche Route sie sich bei einem vorgegebenen Beispiel entscheiden würden.  Mit der App (verfügbar für Android Smartphones) erfahren sie dann über die Auswirkungen der Wahl von Verkehrsmitteln und Routen auf die Umwelt, auf Reisezeiten und weitere Dimensionen. Sie werden so zu informierten Reisenden und können bessere Entscheidungen treffen.

Personalisierten Routenplaner testen

Die App ist für Smartphones mit Android-Betriebssystem verfügbar. Sie ist vergleichbar mit anderen Routenplanern, hat aber einige Besonderheiten, die die Testpersonen im Laufe der 10-wöchigen Testzeit ab Mitte März kennenlernen können. Ihre Meinung dazu wird mit einigen kurzen Online-Fragebögen erfasst. Die Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung in der Höhe von 70 Euro.

Interessierte können sich hier bis Mitte März registrieren.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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