WhatsApp: Nachricht ├╝ber Lehrerin f├╝hrt zum Unterrichtsausschluss

Redaktion 16. Dezember 2015 1 Kommentar(e)

Gruppenunterhaltungen via WhatsApp sind in den meisten Schulklassen vermutlich normal. Dass es dabei einmal zu einer un├╝berlegten ├äu├čerung ├╝ber Lehrer kommen kann, wird auch kaum jemanden ├╝berraschen. Genau eine solche Aussage ist einem 14-j├Ąhrigen Sch├╝ler zum Verh├Ąngnis geworden. Er wurde vom Unterricht ausgeschlossen.

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Mit den Nachrichten ÔÇ×Frau X muss man schlagenÔÇť und ÔÇ×Ich schw├Âr Frau X soll weg die foatzeÔÇť hat sich ein 14-j├Ąhriger Sch├╝ler aus Stuttgart abf├Ąllig gegen├╝ber seinen Mitsch├╝lern in der WhatsApp-Gruppe ge├Ąu├čert. Daraufhin wurde vom umgehend ein f├╝nfzehnt├Ągiger Unterrichtsausschluss ├╝ber den Sch├╝ler verh├Ąngt. Dieser legte zwar Widerspruch ein, allerdings wurde der Antrag sofort abgelehnt.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart begr├╝ndet die Ablehnung des Antrags mit dem schweren und vor allem wiederholten Fehlverhalten des Sch├╝lers, welche die Lehrerin hinsichtlich ihrer Pers├Ânlichkeitsrechte verletzt. Zudem wurde damit auch der schulische Frieden gest├Ârt.

Besonders schwerwiegend war aber das bereits mehrfach protokollierte Fehlverhalten des Sch├╝lers. Bemerkungen wie ÔÇ×HurenfotzeÔÇť oder das permanente Provozieren der Lehrkr├Ąfte sprechen eine deutliche Sprache in diesem Fall.

Quelle: Juris.de (via: Futurezone)

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