WhatsAppen über Google Now – wir zeigen, wie es geht

27. Oktober 2015 2 Kommentar(e)

Suchanfragen absetzen, anstehende Termine einsehen, sich über das aktuelle Wetter informieren lassen und vieles mehr – das kurze Hotword „OK, Google“ hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Zauberwort gemausert, das flink allerhand Nutzerwünsche erwünscht. Jetzt wird die praktische Phrase sogar noch nützlicher: Ab sofort lassen sich via „OK, Google“ auch Nachrichten über WhatsApp, Telegram und andere Messenger abschicken. 

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In Englischer Sprache war das Feature bereits seit Juli 2015 verfügbar – nun können Nachrichten auch auf Deutsch mittels Sprachbefehl an die gängigsten Messenger verschickt werden. Das Benutzen ist dabei kinderleicht: Zunächst folgt das bekannte Hotword „OK, Google“, dann der gewünschte Messenger und schlussendlich der Kontakt. In der Praxis, wie auch am Screenshot oben zu sehen ist, also zum Beispiel: „OK, Google: Sende eine [WhatsApp] an [Anke]“

Im Anschluss fragt Google nach dem gewünschten Nachrichteninhalt – und et voilà, schon kann die Message abgeschickt werden. In einem Kurz-Test unsererseits klappte das Versenden beispielsweise über WhatsApp ohne Probleme. Doch nicht nur der beliebte Messenger wird unterstützt, sondern auch Konkurrenten wie etwa auch Viber, WeChat oder Telegram. Aus unerfindlichen Gründen fehlt bislang aber noch der Facebook Messenger. Bleibt also zu hoffen, dass es in naher Zukunft auch für ihn einen entsprechenden Support geben wird – immerhin bringt es der Facebook Messenger auf mehr als 700 Millionen Nutzer.

Ganz besonders praktisch ist die Funktion im Übrigen in Verbindung mit Android Wear. Denn statt wie bisher lediglich auf Nachrichten antworten zu können, können Besitzer einer Moto 360, Huawei Watch oder anderer Android Wear-Smartwatches nun auch Chats bequem beginnen – ein kurzes „OK, Google“ genügt ja.

Quelle: GIGA

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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